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«Der Zeitabstand ist zu gross»

Die Wattwiler Bikerin Ramona Forchini belegte an der Europameisterschaft im schottischen Glasgow Platz 9. Mit dem Rang ist sie sehr zufrieden, nicht aber mit dem Rennverlauf.
Beat Lanzendorfer
Ramona Forchini, Bikeprofi aus Wattwil. (Bild: Bild: Beat Lanzendorfer)

Ramona Forchini, Bikeprofi aus Wattwil. (Bild: Bild: Beat Lanzendorfer)

Ramona Forchini, Sie haben sich einen Top-Ten-Platz zum Ziel gesetzt, diesen auch erreicht. Trotzdem wirken Sie nicht zu hundert Prozent zufrieden. Weshalb?

Ich bin beim Start nicht richtig in die Pedalen gekommen und wurde dadurch etwa auf den fünftletzten Platz zurückgereicht. Bedingt durch die schmale Strecke, war es sehr schwierig, wieder nach vorn zu fahren. Dass mir dies ausgerechnet an den Europameisterschaften passiert, ärgert mich natürlich. Trotzdem darf ich mich glücklich schätzen, dass es beim zweiten Anlauf bei den Aktiven an Titelkämpfen bereits zu einem einstelligen Rang gereicht hat.

Wäre mehr möglich gewesen, wenn Ihnen dieses Missgeschick nicht unterlaufen wäre?

Schwierig zu sagen. Tatsache ist halt, dass ich auf der ersten Runde schon rund eineinhalb Minuten auf die Spitze eingebüsst habe. Zusätzlich war es sehr kräfteraubend, die Löcher im Feld zu stopfen. Der Zeitabstand auf die Besten ist für meinen Geschmack halt schon etwas zu gross.

Vier Schweizerinnen in den Top Ten. Wie beurteilen Sie das geschlossene Mannschaftsergebnis?

Unglaublich. Jolanda Neff holt sich in überlegener Manier Gold. Hinzu kommt Platz 7 für Kathrin Stirnemann und der neunte Rang von mir. Linda Indergand rundet die mannschaftliche Geschlossenheit mit Position 10 ab. Besser hätte es für das Schweizer Team gar nicht laufen können.

Wie schätzen Sie die Leistung von Siegerin Jolanda Neff ein?

Fantastisch. Sie hat die Konkurrenz mit über zwei Minuten Vorsprung in Grund und Boden gefahren. Für mich ist sie ein absolutes Naturtalent.

Wie geht es bei Ihnen nun weiter?

Ich werde in den kommenden Wochen noch am Swiss Bike Cup in Villars sowie beim Weltcuprennen im französischen La Bresse an den Start gehen.

Wie fühlen Sie sich körperlich?

Gut, ich bin in Form, habe keinerlei Beschwerden und darf zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Somit stimmt Ihr Formaufbau für die Weltmeisterschaft vom 5. bis 9. September auf der Lenzerheide?

Ja, da läuft alles rund. Zusätzliche Sicherheit gibt mir, dass ich mich frühzeitig für die Titelkämpfe qualifizieren konnte.

Was haben Sie sich an der Weltmeisterschaft für ein Ziel gesetzt?

Nach den Saisonergebnissen möchte in einen Platz in den ersten 15 erreichen. Entscheidend ist der Rennverlauf. Es muss halt alles passen und das Glück muss auch mitspielen.

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