Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kommentar

Der Vergleich im Gemeinderating hinkt

Urbane Metropolen und ländliche Gemeinden lassen sich nicht vergleichen, sagt Urs M. Hemm, stellvertretender Redaktionsleiter des «Toggenburger Tagblatts».
Urs M. Hemm
Urs M. Hemm, Stv. Redaktionsleiter (Bild: Michel Canonica)

Urs M. Hemm, Stv. Redaktionsleiter (Bild: Michel Canonica)

Ist die Lebensqualität im Toggenburg tatsächlich so schlecht, wie es die «Weltwoche» in ihrem Gemeinderating suggeriert? Nein. Denn in dieser alljährlich veröffentlichten Rangliste werden Äpfel mit Birnen verglichen, Städte wie Zürich oder Luzern mit Dörfern wie Mosnang oder Nesslau.

Gewiss: Einige Toggenburger Gemeinden liegen in abgelegenen Gebieten, wo der Arbeitsmarkt klein und die Bautätigkeit tief ist. Keine Frage, lässt ein Vergleich mit den Grossstädten wie Zürich diese Dörfer schlecht aussehen. Dafür bieten diese in unmittelbarer Nähe Wiesen, Felder und Wälder, was − würde man die Bewohner befragen − nicht unerheblich zu hoher Lebensqualität beiträgt.

Zwar ist die Steuerbelastung in den meisten Gemeinden hoch, der Arbeitsmarkt dünn und der Versorgungsgrad nimmt insbesondere in den kleinen Orten gar ab, wo immer mehr Läden und Poststellen geschlossen werden. Doch sind nicht auch Faktoren, wie gute Nachbarschaft oder Mitbestimmung dafür entscheidend, wo man gerne lebt? Eine hohe Lebensqualität lässt sich nicht in Zahlen beziffern. Denn es gibt sie dort, wo man sich einfach wohl fühlt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.