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Die Umleitung über Ganterschwil im Selbstversuch: Mehr Stau in Fahrtrichtung Wattwil

Die Kantonsstrasse zwischen der Lütisburger Thurbrücke und Bütschwil ist wegen Bauarbeiten noch bis zum 27. Juli gesperrt. Das «Toggenburger Tagblatt» hat zur Feierabendzeit den Selbstversuch gewagt und die Umleitung über Ganterschwil getestet.
Ruben Schönenberger
Kurz vor Lütisburg staut sich der Verkehr auch in Fahrtrichtung Wil. (Bild: Ruben Schönenberger)

Kurz vor Lütisburg staut sich der Verkehr auch in Fahrtrichtung Wil. (Bild: Ruben Schönenberger)

Im November des letzten Jahres in Neudietfurt, im April in Rickenbach – Autofahrern wurde zwischen Wil und Wattwil in den vergangenen Monaten bereits zweimal viel Geduld abverlangt. Und nun wird auch die Strasse zwischen der Lütisburger Thurbrücke und Bütschwil gesperrt: In dieser und in der nächsten Woche werden Beläge erneuert, Schachtabdeckungen ersetzt und Randabschlüsse neu versetzt.

Trotz Sommerferien, die Angst vor grossen Beeinträchtigungen war vor allem bei den Autopendlerinnen und Autopendlern hoch. Das «Toggenburger Tagblatt» hat den Selbstversuch gewagt und ist am Montagabend von Wattwil nach Wil gefahren. Um 16.55 Uhr geht es in Wattwil los. Bis und mit Bütschwil läuft der Verkehr flüssig, selbst an den berühmt-berüchtigten Barrieren kommt das Redaktionsauto ohne Stillstand vorbei. Für Erheiterung sorgt ein Rentner, der sich beim Überqueren des Fussgängerstreifens nicht vom Zürcher Cabrio-Fahrer stressen lässt und ihm das mit Handzeichen auch deutlich zu verstehen gibt.

Um 17.08 Uhr kommt die Zeitungsdelegation beim Abzweiger Richtung Ganterschwil an. Ab hier geht es auf der Wilerstrasse nicht mehr weiter. Blinker gesetzt, rechts abgebogen, weitergefahren. Bisher zeigen sich keinerlei Anzeichen für ein Verkehrschaos. In Ganterschwil angekommen läuft der Verkehr immer noch flüssig. Beim Abzweiger in Richtung Lütisburg regeln Verkehrskadetten den Verkehr. Es scheint, als hätten sie nicht allzu viel zu tun. Doch dieser Befund ändert sich, nachdem wir auf die Letzistrasse einbiegen. Während wir seit Wattwil kaum je anhalten mussten, stehen die Autos und Lastwagen in der Gegenrichtung Schlange.

Mehr Stau in Fahrtrichtung Wattwil

Wir fahren an der Kolonne vorbei und freuen uns, dass wir in der Gegenrichtung unterwegs sind. Doch die Freude währt nicht allzu lange. Noch bevor wir Lütisburg erreichen, staut sich der Verkehr auch in unserer Fahrtrichtung, allerdings in bescheidenem Ausmass. Am Abzweiger zur Flawilerstrasse wird der Verkehr ebenfalls manuell geregelt. Nicht alle Autofahrer kommen damit gleich gut klar. Einer der Verkehrskadetten zeigt sich sichtlich genervt über die offenbar nicht konforme Fahrweise eines Verkehrsteilnehmers. Wir bemühen uns doppelt, seinen Anweisungen Folge zu leisten, um ihm in der Hitze nicht einen noch schwierigeren Tag zu bescheren. Er dankt es mit einer zügigen Abfertigung. Schon um 17.18 Uhr, also 23 Minuten nach Abfahrt in Wattwil, erreichen wir die Thurbrücke und sind wieder auf der normalen Route unterwegs.

Dass der Verkehr vor allem in der Gegenrichtung zäher fliesst, zeigt sich auch am folgenden Morgen. Rund 45 Minuten braucht die eine Hälfte der Delegation an diesem Tag, um von Wil nach Wattwil zu gelangen. Die andere Hälfte ist da schon längst wieder auf den Zug umgestiegen. Dieser benötigt bekanntlich immer gleich lange für die Strecke.

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