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Der Traum vom Thur-Inseli wird wahr

Seit Anfang Jahr war das Inseli in der Thur bei Neu St. Johann gesperrt. Nun sind die Instandstellungsarbeiten abgeschlossen. Am 30. Juni wird der vielseitig verwendbare und allseits beliebte Ort wieder eröffnet.
Sabine Schmid
Dank neuen Öffnungen kommt mehr Licht in die Blockhütte auf dem Inseli bei Neu St. Johann hinein. (Bild: Sabine Schmid)

Dank neuen Öffnungen kommt mehr Licht in die Blockhütte auf dem Inseli bei Neu St. Johann hinein. (Bild: Sabine Schmid)

Wer das Thurinseli besucht, will eine Wurst grillieren, spielen oder auf einer Wanderung eine Rast machen. Oder in der Nähe der Kapelle ruhen und sich besinnen. So vielseitig die Absichten der Besucher auch sind, alle kommen auf ihre Kosten.

«Das wird nach der Wiedereröffnung wieder möglich sein. Die Möglichkeiten für die Inseli-Besucher sind umfangreicher und attraktiver geworden. Für alle wurde etwas Neues realisiert», freut sich Franz E. Grandits, pädagogischer Leiter des Johanneums und Mitglied der Institutionsleitung. Er verweist stolz auf die Tatsache, dass das Inseli auch für die Klientel wie auch für die Mitarbeitenden des Johanneums ein Ort von grossem Naherholungswert ist.

Wer fürs Grillieren auf das Inseli geht, kann ein Feuer an einer von zwei neuen Feuerstellen entfachen. Rund um diese laden Bänke aus Holz zum Sitzen ein. Wer es noch gemütlicher will, kann sich am langen Holztisch installieren.

Wenn es regnen sollte, bietet die offene Blockhütte Schutz. Dank neuen Öffnungen kommt dort mehr Licht hinein. Die zweite Blockhütte wurde ebenfalls aufgefrischt. Das Innere ist hell gestrichen, was sie freundlicher erscheinen lässt. In ihr ist ein Cheminée eingebaut und sie kann über das Johanneum gemietet werden.

Spielende Kinder in der Natur

Kinder, die gerne in der Natur spielen, entdecken auf dem «neuen» Inseli viele Möglichkeiten. Hinter den Blockhütten liegen Baumstämme, die für Spiele einladen. Zwischen zwei Bäumen wurde eine Holzschaukel eingebaut. «Es gibt noch weitere Überraschungen zum Entdecken», verrät Eveline Florian, Leiterin des Inseli-Projekts.

Zudem wurden mehrere Zugänge zur Thur geschaffen. Speziell findet Eveline Florian den Abschluss des Inselis in Flussrichtung. Weil es die Form eines Schiffs hat, wurde dieser Ort als eine Art begehbarer Bug aus Holzstämmen gestaltet. «Man steht dort über dem Wasser und hat so das Gefühl, man sei auf einem Schiff», beschreibt Eveline Florian.

Bei der Kapelle am anderen Ende der Insel wurde die Fassade gereinigt und neu gestrichen. Auf dem Platz davor wurden zusätzliche neue Bänke aufgestellt. Diese laden diejenigen zum Sitzen ein, die auf dem Inseli Ruhe und Besinnung suchen. Auch hier gibt es ein Bijou zu entdecken. «Die Arbeiter haben einen Stein in Form eines Herzen gefunden und ihn bei der Kapelle in den Boden eingesetzt», sagt Eveline Florian.

Den Handwerkern freie Hand gelassen

Die Arbeiten auf dem Inseli seien von einheimischen Unternehmen und den Handwerks-Betrieben des Johanneums gemacht worden, sagt Eveline Florian. Von Gartenbau- und Zimmereiunternehmen waren fachmännische Ideen besonders gefragt. Basis und Vorgabe war die Konzeptskizze der Landschaftsarchitektinnen.

Zudem sei erst nach der Rodung klar gewesen, welches Material für die Bänke und Spielgeräte zur Verfügung stehe. Denn von Anfang stand fest, dass möglichst vieles davon aus dem Holz gefertigt werden soll, das bei der Auslichtung anfiel. «Ich war immer wieder überrascht, was die Handwerker geschaffen haben», sagt Eveline Florian.

Mit der St. Galler Kantonalbank zusammengespannt

Die Zusammenarbeit mit der St. Galler Kantonalbank, die das Inseli als Projekt im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums finanziell unterstützt hat, empfand die Projektverantwortliche wie auch die Institutionsleitung als sehr gut. «Projektgötti» Moreno Grisendi, Niederlassungsleiter der SGKB Nesslau, war jederzeit gut informiert und hat das Projekt eng begleitet. In grosszügiger Art und Weise hat die Kantonalbank dem Johanneum als Bauherrn aber stets freie Hand gelassen.

«Im Hinblick auf die Eröffnung durften wir wiederum auf die Unterstützung der St. Galler Kantonalbank zurückgreifen», sagt Eveline Florian weiter. Die Institutionsleitung und Projektleitung freuen sich sehr über das neugestaltete Inseli. Sie wünschen, dass möglichst viele diesen besonderen Ort selber entdecken und erleben. Das Inseli ist auch für Menschen mit einer Gehbehinderung wieder gut zugänglich.

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