Der Pavillon für die Bewohner des Alters- und Pflegeheims Wier in Ebnat-Kappel ist viel mehr ein Ersatzbau als ein Provisorium

Die Gemeinde Ebnat-Kappel hat den Modulbau beim Wohnheim Speer übernommen. Dort leben 32 Pflegeheimbewohner während der Bauphase des Neubaus.

Sabine Camedda
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Gemeindepräsident Christian Spoerlé, Daniel Thoma, Geschäftsleiter der Alters- und Pflegeheime, Monika Rutz, Leiterin Betreuung und Pflege, und Philipp Bleichenbacher, Vertreter der Architekten, im Speisesaal der neuen Wohngruppe 3.

Gemeindepräsident Christian Spoerlé, Daniel Thoma, Geschäftsleiter der Alters- und Pflegeheime, Monika Rutz, Leiterin Betreuung und Pflege, und Philipp Bleichenbacher, Vertreter der Architekten, im Speisesaal der neuen Wohngruppe 3.

Bild: Sabine Camedda

Die Delegation der Firma Kifa brachte einen symbolischen Schlüssel nach Ebnat-Kappel. CEO Ruedi Heim übergab den Vertretern der Gemeinde und der Alters- und Pflegeheime Ebnat-Kappel am Montag offiziell das Pavillongebäude, welches beim Wohnheim Speer errichtet worden ist.

Im Mai werden 32 Bewohnerinnen und Bewohner des aktuellen Haus C des «Wier» dort einziehen. «Während der Neubauphase des Pflegeheims werden sie in diesem Bau ihr Zuhause haben», sagte Daniel Thoma, Geschäftsleiter der Alters- und Pflegeheime.

«Bewohnende werden sich dort wohlfühlen»

Einen Augenschein vom Gebäude nahm auch Gemeindepräsident Christian Spoerlé.

«Der Pavillon ist gelungen. Ich bin überzeugt, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner dort wohlfühlen werden.»

Im Obergeschoss des zweistöckigen Gebäudes gibt es 20 Zimmer. Im Erdgeschoss sind weitere 12 Zimmer zu finden, dazu Gemeinschaftsräume wie ein Bad, ein Wohnzimmer und ein Speisesaal. Alle Räume sind hell und einladend.

Über eine Passerelle ist der Pavillon mit dem Wohnheim Speer verbunden. «Selbstverständlich können die Bewohnerinnen und Bewohner des Pavillons zusammen mit jenen des Wohnheims Speer den Garten nutzen. Aus diesem Grund wird dieser vergrössert», sagte Monika Rutz, Leiterin Betreuung und Pflege.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner werde es eine Umstellung sein, wenn sie im Pavillon einziehen werden. Auch, weil die Zimmer etwas kleiner seien. «Dafür gibt es für die Bewohnerinnen und Bewohner Gemeinschaftsräume, was sie noch nicht haben», sagte Monika Rutz.

Pavillon war zuvor in Oberstammheim

Für Gemeindepräsident Christian Spoerlé ist der Pavillon die ideale Lösung für die Unterbringung von 32 Bewohnenden des Alters- und Pflegeheims während der Bauphase. «Es ist mehr ein Ersatzbau als ein Provisorium», sagte er. Mit dem Entscheid für die Zusammenarbeit mit der Kifa hätte auch der Umweltgedanke mitgespielt: Einige der Module standen zuvor in Oberstammheim. (sas)

Die Bevölkerung kann den Modulbau im Rahmen eines Tages der offenen Tür am Samstag, 18. April, von 10 bis 15 Uhr besichtigen.