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Der Optimismus für das Achtelfinale gegen Schweden ist bei den Toggenburgern gross

Ruben Schönenberger
«Hopp Schwiz» oder «Heja Sverige»: Wer schafft am Dienstag den Einzug ins Viertelfinale? (Bild: Laurent Gillieron/Keystone)

«Hopp Schwiz» oder «Heja Sverige»: Wer schafft am Dienstag den Einzug ins Viertelfinale? (Bild: Laurent Gillieron/Keystone)

«Die meisten Fans sind davon überzeugt, dass die Nationalmannschaft die Vorrunde übersteht», titelte das «Toggenburger Tagblatt» vor dem Beginn der Weltmeisterschaft. In einer Umfrage prognostizierte die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass es die Schweiz ins Achtelfinale schafft. Einige trafen den Nagel gar vollends auf den Kopf, beispielsweise Thomas Vettiger: «Ich gehe davon aus, dass die Schweiz locker ins Achtelfinale vorstösst. Nach dem Unentschieden gegen Brasilien steigt das Selbstvertrauen.»

Seit Mittwoch ist klar, dass es die Schweiz tatsächlich unter die letzten 16 Teams geschafft hat. Ein Unentschieden gegen Costa Rica reichte nach den vier Punkten aus den Spielen gegen Brasilien und Serbien für das Weiterkommen als Gruppenzweiter.

Am Dienstag trifft die Schweiz auf Schweden. In der zugegeben etwas diskutablen Weltrangliste der Fifa steht die Schweiz auf Rang 6, Schweden nur auf Rang 24. Die Gruppenphase an der WM schloss die Schweiz mit fünf, Schweden mit sechs Punkten ab.

Die Bilanz der beiden Nationalteams ist fast ausgeglichen. Elf Schweizer Siegen stehen zehn schwedische gegenüber, siebenmal trennten sich die zwei Teams unentschieden. Das letzte Länderspiel ist jedoch schon eine ganze Weile her. Am 27. März 2002 trennten sich die Teams in Malmö 1:1. Das Schweizer Tor damals schoss Ricardo Cabanas. Nationaltrainer damals war Köbi Kuhn.

Bei dieser ausgeglichenen Ausgangslage setzt das «Toggenburger Tagblatt» erneut auf die ausgewiesene Prognosefähigkeit seiner Leserinnen und Leser. Wir fragten: Schafft es die Schweiz ins Viertelfinale?

Karl Stadler, Ganterschwil (Bild: Beat Lanzendorfer)

Karl Stadler, Ganterschwil (Bild: Beat Lanzendorfer)

Sehr wahrscheinlich wird die Schweiz gewinnen. Noch schöner wäre es gewesen, wir hätten gegen Mexico spielen dürfen.
Wir haben verwandtschaftliche Beziehungen zu Mexico, das hätte beim gemeinsamen Zuschauen für die richtige Ambiance gesorgt. Meine Vorfreude ist in jedem Fall riesig.

Timo Zyger, Rieden (Bild: Emilie Jörgensen)

Timo Zyger, Rieden (Bild: Emilie Jörgensen)

Ich bin mir sicher, dass die Schweiz gewinnen wird. Sie spielt mit einer sehr guten Qualität und braucht für ein Goal nicht viele Anläufe.
Schweden spielt auch nicht so schlecht, um die Schweiz zu besiegen, reicht
ihre Technik jedoch nicht, da haben
sie keine Chance gegen unsere
«Nati».

Ernst Glandsmann, Wildhaus (Bild: Emilie Jörgensen)

Ernst Glandsmann, Wildhaus (Bild: Emilie Jörgensen)

Die Schweiz wird gegen Schweden nicht gewinnen, da bin ich mir sicher. Obwohl die «Nati» stärker ist als je zuvor, spielen sie zu schwach und bringen keine gleichmässige Leistung. Zudem sind mit Schär und Lichtsteiner zwei starke Spieler gesperrt, da können sie nur mit ganz viel Glück zum Sieg kommen.

David Egger, Kirchberg (Beat: Lanzendorfer)

David Egger, Kirchberg (Beat: Lanzendorfer)

Die Schweiz gewinnt gegen Schweden, weil wir Roger Federer haben. Er kann mit dem Filzball besser umgehen als die schwedischen Spieler mit dem Lederball.
Aber im Ernst: Es wird sicher nicht einfach, weil die Nordländer sehr robust auftreten und zu einer echten Knacknuss werden könnten.

Andrea Stadler, Wil (Bild: Beat Lanzendorfer)

Andrea Stadler, Wil (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ich traue der Schweiz den Sieg durchaus zu. Danach sollte der Welt dann endlich klar sein, dass die Schweiz und Schweden nicht ein und dasselbe Land sind. In der Vergangenheit ist es diesbezüglich ja des Öfteren zu Verwechslungen gekommen. Hopp Schwiz.

Monika Oberholzer, Bazenheid (Bild: Beat Lanzendorfer)

Monika Oberholzer, Bazenheid (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Schweiz wird gewinnen. «Vermöbeln» werden wir die Schweden aber kaum, weil wir ja weiterhin in der Ikea einkaufen wollen.
Wenn es eng werden sollte, hilft halt nur noch beten. Der Bessere soll gewinnen. Ich drücke der Schweiz am Dienstag aber ganz fest die Daumen.

Caterina Lombardi, Bazenheid (Bild: Beat Lanzendorfer)

Caterina Lombardi, Bazenheid (Bild: Beat Lanzendorfer)

Muss ich auf diese Frage jetzt antworten, ich bin beim Fussball doch nicht so bewandert. Bei der momentanen Euphorie traue ich ihr den Sieg aber schon zu. Schliesslich sagen mir meine Kollegen, die etwas mehr Ahnung haben, dass die Schweiz die bessere Mannschaft ist und die besseren Einzelspieler hat.

Nick Baumann, Wattwil (Bild: Emilie Jörgensen)

Nick Baumann, Wattwil (Bild: Emilie Jörgensen)

Schön wäre es, aber ich bin zu realistisch, um sagen zu können, dass die Schweiz gewinnen wird. Ich hätte sicher Freude, wenn sie es schaffen würde. Dass sie bis jetzt soweit gekommen sind, ist aber nur reines Glück. Weiter als das Achtelfinale wird es die Schweiz sicher nicht schaffen.

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