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Der FC St. Gallen trifft auf den FC Bazenheid

Beim FC Bazenheid schätzt man sich glücklich, dass es gelungen ist, den FC St. Gallen am Grümpeli- und Comedy-Night-Wochenende für ein Testspiel zu gewinnen.
Beat Lanzendorfer
Prächtige Stimmung im September 2008 auf dem Ifang. 4000 Zuschauer verfolgten das Cupspiel FC Bazenheid - FC St. Gallen, bei dem sich der Unterklassige erst nach der Verlängerung geschlagen geben musste (0:2). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Prächtige Stimmung im September 2008 auf dem Ifang. 4000 Zuschauer verfolgten das Cupspiel FC Bazenheid - FC St. Gallen, bei dem sich der Unterklassige erst nach der Verlängerung geschlagen geben musste (0:2). (Bild: Beat Lanzendorfer)

«Espen on Tour» heisst das Projekt, mit dem der FC St. Gallen seine Fans in den ländlichen Regionen besucht. Am Samstag legt der Tourbus einen Zwischenhalt in Bazenheid ein und absolviert den ersten Test der Spielzeit 2018/19 gegen den Vertreter der 2. Liga interregional.

Parallelen sind vorhanden. Beide Vereine werden seit Anfang Jahr von einem neuen Präsidenten geführt – beim FC St. Gallen ist es Matthias Hüppi, beim FC Bazenheid Danny Lüthi. Beide Fanionteams belegten in der abgelaufenen Saison Platz 5. Während das Testspiel für den Unterklassigen der Abschluss der vor zwei Wochen zu Ende gegangenen Meisterschaft ist, hat der Superligist am letzten Montag seine Vorbereitung für die am Wochenende vom 21. Juli startende Saison 2018/19 begonnen.

Vladimir Petkovic war auch in Bazenheid

Der FC Bazenheid trat in der Vergangenheit des Öfteren als Organisator von Testspielen auf. Höhepunkt ist die Champions-Night 2004 zwischen Basel und Werder Bremen (3:3). Waren es in jenen Zeiten jeweils zwei Oberklassige, die ihren Formstand prüften, fordern am Samstag die Bazenheider den grossen Bruder aus der Kantonshauptstadt gleich selber heraus. Für die Spieler der Einheimischen ein Erlebnis der besonderen Art.

Der letzte Vergleich zwischen Bazenheid und St. Gallen geht auf das Jahr 2008 zurück. Der damalige Challengeligist setzte sich im Cup erst in der Verlängerung mit 2:0 durch. Auf Seiten der Einheimischen trugen Maurin Gregorin und Heris Stefanachi bereits rot-schwarz. Letzterer – heute Trainer – war zu jener Zeit noch Spieler. Bei den Espen hütete Daniel Lopar das Tor. Noch immer beim FCSG unter Vertrag erbringt er den Beweis, dass Vereinstreue durchaus noch gelebt werden kann.

Haften bleibt auch das Spiel vor zwei Jahren gegen die Berner Young Boys (1:7). Um die Cup-Tradition abzurunden: Es sind die Partien gegen Lugano (2004, 0:1), Chiasso (2006, 0:1) und Bellinzona (2007, 0:7), die in Erinnerung bleiben. Im Nachspann ergibt sich eine ungewöhnliche Konstellation: Sowohl bei Lugano als auch bei Bellinzona hiess der Trainer Vladimir Petkovic. Jener Petkovic, der seit vier Jahren die Nationalmannschaft betreut und heute Abend in Kaliningrad mit einem Sieg gegen Serbien einen wichtigen Schritt Richtung Achtelfinale zurücklegen könnte.

Die Begegnung vom Samstag ist zwar kein Ernstkampf, Erinnerungspotenzial hat sie trotzdem.

Hinweis

Samstag, 23. Juni, Sportplatz Ifang, 14 Uhr: FC Bazenheid - FC St. Gallen. Kein Vorverkauf, nur Tageskasse.

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