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Der Fussball im Toggenburg nimmt Fahrt auf

Mit den Viert- und Fünftligisten greifen am Wochenende die letzten Aktivteams ins Geschehen ein. Es kommt gleich zum Kracher FC Ebnat-Kappel – FC Kirchberg.
Beat Lanzendorfer
Nach dem etwas überraschenden 7:3-Auftaktsieg gegen Aadorf haben die Bütschwiler Spieler um Torhüter Noah Oswald weitere Punkte in Sichtweite. Gegen Schlusslicht Wil soll am Samstag ein neuerliches Erfolgserlebnis hinzukommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nach dem etwas überraschenden 7:3-Auftaktsieg gegen Aadorf haben die Bütschwiler Spieler um Torhüter Noah Oswald weitere Punkte in Sichtweite. Gegen Schlusslicht Wil soll am Samstag ein neuerliches Erfolgserlebnis hinzukommen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Nebst dem Auftakt in der 4. und 5. Liga interessieren in erster Linie die Partien Bischofszell – Wattwil Bunt (2. Liga) und Wil – Bütschwil (3. Liga). Für die beiden Toggenburger geht es in den Sechs-Punkte-Spielen darum, sich etwas Luft auf den Abstiegsstrich zu verschaffen.

Der FC Kirchberg steht unter Zugzwang

Weil Mario Leber in der Winterpause als Co-Trainer beim Erstligisten Gossau angeheuert hat, ist das Traineramt zu Domenico Esposito übergegangen. Der 46-Jährige brachte neuen Schwung auf die Sonnmatt. Ob dieser ausreicht, um das Feld in der 4. Liga von hinten aufzurollen, wird sich am ersten Spieltag zeigen.

Die Alttoggenburger sind Gast beim FC Ebnat-Kappel, der sich mit zwei Zählern Rückstand auf Leader Wattwil Bunt 2a weiterhin Chancen für die ersehnte Rückkehr in die 3. Liga ausrechnet. Im Doppeldorf war es in den letzten Monaten sehr ruhig. Wie so oft nach den Wintermonaten muss sich die Mannschaft zuerst finden, denn ein geordnetes Training auf der gewohnten Unterlage ist häufig gar nicht möglich.

Bazenheid muss zu den Blue Stars ZH

Nach einem mässigen Start mit einem Punkt aus zwei Spielen, galt die Vorrundenpartie gegen die Zürcher aus Sicht der Bazenheider als Wendepunkt. Das 5:0 war der Auftakt einer Serie, in der die Alttoggenburger in neun Spielen 23 Punkte sammelten und zwischenzeitlich sogar die Tabellenspitze übernahmen.

Ganz anders die Blue Stars. Nach drei Vollerfolgen zum Saisonstart fielen sie nach der Pleite in ein Loch und wurden in die zweite Hälfte der Tabelle durchgereicht. Mittlerweile haben sie sich wieder auf Position 5 vorgearbeitet. Weil Richtung Spitze wenig möglich ist und auch Abstiegsplätze ausser Reichweite liegen, kommt dem Spiel eine untergeordnete Rolle zu.

Bütschwil will den Schwung nach Wil mitnehmen

«Als Trainer kann mir der 7:3-Sieg nicht gefallen, für meine Spieler ist er natürlich top», sagt FC-Bütschwil-Trainer Petrit Duhanaj. Und präzisiert: «Klar, habe ich mich auch gefreut, für das Abstiegsduell gegen Wil ist es aber ein gefährliches Resultat.»

Die Spieler sollten trotz allem vernünftig genug sein, nicht zu euphorisch zu werden. Daher sei an das Spiel der Vorrunde vom 28. Oktober erinnert. Bütschwil ging trotz Führung durch Fabian Brändle als Verlierer vom Platz (1:3), wobei zwei Gegentreffer erst in der Nachspielzeit fielen.

Wattwil Bunt benötigt Leistung der Vorwoche

Der Wattwiler Auftritt am letzten Sonntag gegen Calcio Kreuzlingen war erfrischend und lässt den Schluss zu, dass der 2.-Liga-Neuling in der Winterpause Fortschritte erzielt hat. Nun gilt es gegen einen Mitkonkurrenten eine ähnliche Leistung abzurufen.

Bischofszell, das wie die Toggenburger am Ende der letzten Saison den Aufstieg in die 2. Liga geschafft hatte, hat in der Winterpause zwei neue Spieler verpflichtet. Mit Uwe Beran (FC Uzwil) und Alessio Schnegg (FC Amriswil) stiessen zwei Akteure zu den Thurgauern, die über viel Erfahrung in höheren Ligen verfügen. Um den 3:1-Vorrundensieg zu wiederholen, benötigen die Wattwiler eine Top-Leistung.

Neckertal-Degersheim muss erneut reisen

Die Neckertaler haben auf die beiden letztplatzierten Weinfelden-Bürglen und Wil zwar eine Reserve von acht Punkten, trotzdem darf Tabellenplatz 4 nicht zum Schlendrian verleiten. Noch sind nämlich einige Zähler nötig, um sich definitiv in Sicherheit zu bringen.

Ein idealer Gegner für dieses Vorhaben wäre am Samstagabend Münchwilen. Dem Aufsteiger ist nach dem guten Start etwas der Schwung abhanden gekommen. Der Sieger hätte die wichtige Marke von 20 Punkten erreicht. Ein Wert, der in den letzten Jahren in der Regel zum Ligaerhalt genügte.

Ebnater Frauen sind schon gut in Schuss

Die Cup-Erfolge und die damit verbundene Finalteilnahme scheinen die Frauen aus Ebnat-Kappel zu beflügeln. Wer zum Auftakt der Rückrunde beim Tabellenfünften Ems ein verdientes 1:1 holt, sollte für den weiteren Verlauf gewappnet sein.

Im ersten Heimspiel des Jahres kommt der FC Linth-Schwanden ins Toggenburg. Ein Dreier gegen die Spielgemeinschaft und die Frage eines möglichen Abstiegs könnte «frau» weit von sich schieben.

Für Bütschwil-Neckertal ist die Sache gelaufen

Das 1:1 in Wittenbach führte den Frauen die Tatsache vor Augen: Mit der Rückkehr in die 1. Liga wird es in dieser Spielzeit nichts. Der Rückstand auf Wil ist mittlerweile auf neun Längen angewachsen.

Die kommenden Partien sollten dazu dienen, wenigstens Platz 4 zu verteidigen. Zudem bieten sie eine gute Gelegenheit, sich für das Finale des Ostschweizer Cups in Form zu bringen.

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