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Der FC Bütschwil gibt beim 2:0-Sieg in Uznach ein wichtiges Lebenszeichen von sich

Die Toggenburger können doch noch gewinnen. Im Überlebenskampf der 3. Liga besiegen die sie dank Toren von Wiprächtiger und Fäh Uznach mit 2:0.
Beat Lanzendorfer
Michael Wiprächtiger (Nummer 11) erzielt nach 17 Minuten mit dem Kopf die wichtige Bütschwiler Führung. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Michael Wiprächtiger (Nummer 11) erzielt nach 17 Minuten mit dem Kopf die wichtige Bütschwiler Führung. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Juni ist jener Monat, in denen Tragödie und Triumph nahe beieinander liegen. Drittligist Bütschwil konnte am Sonntag durch das 2:0 im Abstiegskampf gegen Uznach Letzteres beanspruchen.

Neues Duo an der Linie

An der Linie der Toggenburger stand erstmals das Duo Martin Raschle/Hansueli Gerig, nachdem sich die Verantwortlichen Anfang Woche im gegenseitigen Einvernehmen von Trainer Petrit Duhanaj trennten. Duhanaj hegt allerdings keinen Groll, im Gegenteil: «Ich kann die Trennung nachvollziehen. Es geht hier um den FC Bütschwil und in der jetzigen Situation muss man alles versuchen, die Mannschaft in der 3. Liga zu halten.»

Dass die Massnahme gefruchtet hat, zeigt das Resultat. Vorderhand gilt es die abschliessenden zwei Partien so zu gestalten, damit die Toggenburger nach der letzten Runde nicht zu denjenigen gehören, welche die Liga verlassen müssen.

Uznach verschiesst einen Elfmeter

Begonnen hatte das Spiel in Uznach aus Sicht der Bütschwiler alles andere als optimal. Nach einem Foul im Bütschwiler Strafraum entschied der Unparteiische ohne zu Zögern auf Elfmeter. Milen zeigte Nerven und drosch das Leder über die Latte.

Eine der Massnahmen des interimistischen Trainerduos war die Wiederbelebung von Senior Michael Wiprächtiger und jene von Fabian Marjakaj, der nach seinem Rücktritt sieben Monate keinen Ball aus der Nähe sah. Nach 17 Minuten sollte sich die Rückholaktion bereits auszahlen. Wiprächtiger stieg nach einem Eckball am höchsten und erzielte mit dem Kopf das 0:1. Trotz Chancen auf beiden Seiten fielen bis zum Pausenpfiff keine weiteren Tore.

Captain Fäh trifft nach Alleingang

Waren vor dem Seitenwechsel die Einheimischen optisch überlegen, veränderte sich dies mit Fortdauer des Spiels. Nun waren es die Bütschwiler, welche sich auf dem holprigen Rasen und bei drückender Hitze Feldvorteile verschafften. Dies sollte sich auch resultatmässig auszahlen. Nach einem herrlichen Alleingang war es Captain Fäh, der abgeklärt das 0:2 schoss.

Eine Reaktion von Uznach, das nach der Niederlage auf den letzten Rang abrutschte, blieb mehrheitlich aus. Im Gegenteil: In der Schlussphase war es zweimal Fust, der die definitive Entscheidung verpasste. Der Jubel nach dem Schlusspfiff des gut pfeifenden Schiedsrichters war trotzdem gross. Noch ist der Bütschwiler Ligaerhalt längst nicht fix. Der Moral kann es aber sicherlich nicht schaden, dass in der Tabelle drei Teams hinter den Toggenburgern liegen.

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