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Der FC Bazenheid unterliegt mit dem letzten Aufgebot Abstiegskandidat Uster mit 1:2

Die Alttoggenburger verlieren ihr zweitletztes Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger aus dem Zürcher Oberland und müssen sich dadurch in der Tabelle von Uzwil überholen lassen. Trotz mehrerer Spieler aus der zweiten Mannschaft bot die Mannschaft eine ansprechende Leistung.
Urs Nobel
Die Bazenheider Spieler Peters, Jungblut und Früh (von links) versuchen gemeinsam ein Angriff von Uster zu unterbinden. (Bild: Urs Nobel)

Die Bazenheider Spieler Peters, Jungblut und Früh (von links) versuchen gemeinsam ein Angriff von Uster zu unterbinden. (Bild: Urs Nobel)

Die Enttäuschung über die Niederlage hielt sich nach dem Spiel in Grenzen. FCB-Sportchef Hans Stadler beispielsweise zeigte sich erfreut und stolz über den riesigen Einsatz, welchen die aufgebotenen Spieler aus der zweiten Mannschaft an den Tag legten.

Stadler sah aber auch, dass mit ein bisschen Glück ein Sieg gegen die abstiegsbedrohten Zürcher hätte herausschauen können.

Es dürfte einige Abgänge geben

Fast mehr als das Spiel und die gebotene Leistung beider Teams gaben Spekulationen über Abgänge von Spielern per Ende Saison zu reden. Ohne konkret dazu befragt worden zu sein, prognostizierte Sportchef Stadler, dass er mit mehreren Abgängen rechne.

«Der FC Bazenheid ist ein Verein, bei dem Spieler nicht wegen des Geldes, sondern wegen einer attraktiven Mannschaft und einem hervorragend geführten Verein zu uns kommen wollen.»

Obwohl das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen ist, wird der Verein wohl mit dem Abgang von Innenverteidiger Robin Früh zurecht kommen müssen. Er wird aus beruflichen Gründen im Familienbetrieb sein Engagement vergrössern und allenfalls nur noch mit dem FC Dussnang Freizeitfussball spielen.

Entscheidung nach Tor aus dem Gewühl heraus

Es lief die fünfte Minute, als der Ball nach einem Entlastungsangriff Dani Luis buchstäblich vor die Füsse fiel. Mangels Anspielstation fasste sich der Portugiese ein Herz und zog ohne einen Meter Anlauf ab. Via Lattenunterkante – Torhüter Leo Sturzenegger sah dabei nicht besonders gut aus – fiel der Ball hinter die Linie.

Als alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, glänzte auch Bazenheids Keeper Claudio Bernet nicht. Er verpasste einen Flankenball und Can Bocir liess sich nicht zweimal bitten, das Leder mittels Kopf ins Netz zu spedieren. Das 1:1 zur Halbzeit darf als gerecht bezeichnet werden.

Uster machte – mit vielen langen Pässen und Freistössen – zwar mehr, Bazenheid spielte jedoch trotz drei «Zwei-Spielern» im Team gepflegter. Letztlich entschied ein Treffer aus dem Gewühl heraus die Partie zugunsten des FC Uster, der weiterhin eine Chance auf den Ligaerhalt hat.

Captain Baumann hängt noch eine Saison an

Einer, der als gesperrter Spieler zuschauen musste, war Dejan Baumann. «Es macht natürlich nicht gleich viel Spass zuzuschauen anstelle zu spielen. Aber in meinem Alter kann man auch einmal ohne zu spielen mit sich zurechtkommen. Ich wollte vor allem miterleben, wie sich unsere <Zwei-Spieler> schlagen. Kompliment, sie haben das recht gut gemacht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil uns unser Trainer vor dem Spiel sehr gut eingestellt hat.»

Jetzt steht noch ein Auswärts- und ein Heimspiel in der Meisterschaft an. Wird sich dabei Dejan Baumann von der Mannschaft und dem Publikum verabschieden? «Ich habe darüber nachgedacht, bin jedoch zum Schluss gekommen, noch eine Saison anzuhängen.»

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