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Der FC Bazenheid und Chur 97 teilen die Punkte im Spitzenkampf

Im Duell Dritter gegen Erster in der 2. Liga Interregional zwischen Bazenheid und Chur gibt es ein 1:1. Obwohl der Ausgleich erst in der 92. Minute fällt, trauern die Toggenburger den verlorenen Punkten nach.
Beat Lanzendorfer
Matthias Rüegg (in Rot) schoss den Bazenheider Ausgleich. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Matthias Rüegg (in Rot) schoss den Bazenheider Ausgleich. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Wie hoch die Ansprüche auf dem Ifang mittlerweile geworden sind, zeigt die Reaktion nach neunzig Minuten. Spielern und Betreuern war am Gesichtsausdruck anzusehen, dass das 1:1 gegen Spitzenreiter Chur 97 nicht ihren Vorstellungen entsprach.

Bazenheid war über weite Strecken besser

«Wir haben Chur dominiert und hätten den Sieg verdient gehabt», sagte Bazenheid-Trainer Eddy Coutinho nach Spielschluss. Und weiter: «Sogar nach dem späten Ausgleich wäre der Sieg noch möglich gewesen, weil wir uns zwei weitere Chancen erarbeiteten.»

Die Bündner ihrerseits konnten nie an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, in dessen Folge sie mit 16 Punkten aus sieben Spielen die Tabellenführung inne hatten. Spielerisch waren sie den Einheimischen sogar unterlegen. Bazenheid muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, zu fahrlässig mit den Chancen umgegangen zu sein. Selmani und Jungblut vergaben vor dem Seitenwechsel sogenannt Hundertprozentige, scheiterten aber an Schlussmann Zuvic.

Schneller Gegentreffer nach dem Seitenwechsel

Gemäss Coutinho betraten die Toggenburger den Platz nach Wiederbeginn mit derselben Taktik, mit der sie ins Spiel gegangen waren. Knuth durchkreuzte diese Pläne, als er in der 48. Minute die Bazenheider Defensive düpierte und mit seinem Lupfer auch Schlussmann Gähwiler keine Abwehrchance liess. Den Schock des Gegentreffers konnten die Bazenheider über längere Zeit nicht abstreifen.

Sie blieben zwar spielbestimmend, vor dem Tor fehlte aber die zündende Idee. Chur seinerseits suchte sein Heil mit hohen Bällen, was keine wirkliche Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse heraufbeschwor. Einen Bärendienst sollte Garcia seiner Mannschaft erweisen. Im Anschluss an einen Eckball provozierte er ein Foul im gegnerischen Strafraum und liess sich danach noch pflegen. Weil es dem Unparteiischen irgendwann zu bunt wurde, zückte er Gelb. Daraufhin liess sich Garcia zu einem verbalen Aussetzer hinreissen, der mit Gelb/Rot bestraft wurde.

Rüegg rettet Bazenheid einen Punkt

Vielleicht hatte es aus Sicht der Bazenheider diesen Weckruf benötigt. Es dauerte allerdings weitere 15 Minuten, ehe Rüegg nach einem herrlichen Alleingang der späte aber verdiente Ausgleich gelang. Nachdem er zwei Gegenspieler zu Statisten degradierte, hämmerte er den Ball aus zehn Metern zum 1:1 in die Maschen. Mit seinem fünften Saisontreffer rettete er Bazenheid wenigstens einen Punkt.

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