Der FC Bazenheid ist finanziell gesund, aber sportlich ungenügend

Der FC Bazenheid berichtete an seiner Hauptversammlung von schwierigen Zeiten.

Beat Lanzendorfer
Drucken
Teilen
Danny Lüthi, Präsident, Ernesto Grosso, neues Ehrenmitglied, Renata Scherrer, «Frau des Jahres», und Hakan Dogru, Rücktritt als Chef der Senioren, von rechts.

Danny Lüthi, Präsident, Ernesto Grosso, neues Ehrenmitglied, Renata Scherrer, «Frau des Jahres», und Hakan Dogru, Rücktritt als Chef der Senioren, von rechts.

Bild: Beat Lanzendorfer

«Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist», mit diesen Worten umschrieb Sportchef Hans «Hasä» Stadler die sportliche Lage des FC Bazenheid an der 82. Hauptversammlung am Freitagabend im Ifangsaal.

Damit war nicht nur die Situation der ersten Mannschaft, die in der 2. Liga interregional auf einem Abstiegsplatz überwintert, gemeint. Genauso gefährdet ist die 2. Mannschaft. Sie belegt in der 4. Liga den letzten Platz.

Das Clubhaus soll erweitert werden

In einem positiveren Licht erscheinen hingegen die Finanzen. Kassier Rino Holenstein legte einen Überschuss von gut 900 Franken vor. Darüber hinaus konnten 15'000 Franken Rückstellungen getätigt werden, welche für den Umbau und die Erweiterung des Clubhauses vorgesehen sind.

Einige Menschen standen während der Versammlung besonders im Rampenlicht. Einer von ihnen war Präsident Danny Lüthi. Nachdem es in seinem ersten Amtsjahr fast perfekt lief, habe der Wind etwas gedreht. Er sei aber bereit, die Hürden mit seinem Team zu überspringen.

Trotz zweier Rücktritte im Vorstand bleibe die Kontinuität in der Führungsriege gewahrt. Für Hakan Dogru, den langjährigen Chef der Senioren, übernimmt Willi Nagel. Pascale Lüthi hat sich bereit erklärt, Aufgaben des abtretenden Pressechefs Raphael Koch auszuführen.

Ernesto Grosso ist neues Ehrenmitglied

Zum neuen Ehrenmitglied wählten die 76 anwesenden Stimmberechtigten Ernesto Grosso. Er bringt sich seit mehr als einem Jahrzehnt für den Juniorenbereich ein und ist sich für keine Aufgabe innerhalb des Vereins zu schade. Zur «Frau des Jahres» wurde Renata Scherrer gekürt. Sie hat sich die Auszeichnung durch viel Einsatz am Hallenturnier, während des Grümpelis und im Clubhaus-Restaurant verdient.