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Interview

Präsident des FC Bazenheid: «Sportlich wären wir bereit für die 1. Liga»

Ein Jahr ist Danny Lüthi Präsident des FC Bazenheid. Nun zieht der Nachfolger des langjährigen Präsidenten Markus Böni ein erstes Fazit.
Beat Lanzendorfer
Matthias Hüppi (rechts) im Gespräch mit Danny Lüthi anlässlich des Testspiels FC Bazenheid - FC St.Gallen im Juni 2018. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Matthias Hüppi (rechts) im Gespräch mit Danny Lüthi anlässlich des Testspiels FC Bazenheid - FC St.Gallen im Juni 2018. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Was war für Sie persönlich der Höhepunkt der vergangenen zwölf Monate?

Danny Lüthi: Aus personeller Sicht hat mich die Zusage von Rino Holenstein gefreut, der sich als Vereinskassier zur Verfügung stellte. Sportlich bleiben das gute Abschneiden der 1. Mannschaft sowie das Spiel gegen den FC St.Gallen in schöner Erinnerung. Es war ein cooler Anlass, den wir einmal mehr nur dank vieler freiwilliger Helfer durchführen konnten. Gerne erinnere ich mich auch an die erstmals im November durchgeführte FCB-Metztgete. Sie war ein Erfolg und wird fortgesetzt.

Ihr Vorgänger Markus Böni führte den Verein während 37 Jahren. Wie lange bleiben Sie?

Es ist nicht meine Ambition so lange im Amt zu bleiben wie mein Vorgänger. Viel wichtiger ist, dass ich motiviert bin, Spass habe und auf ein effizientes und intaktes Team im Hintergrund zählen darf.

Benötigten Sie vor einem Jahr eine lange Bedenkzeit, um für das Amt des Präsidenten zuzusagen?

Nach dem ersten Kontakt blieben mir rund zwei Wochen Bedenkzeit. Ich habe diverse Gespräche geführt und in jener Woche, in der die Hauptversammlung stattfand, zugesagt.

Haben Sie den Entscheid in den vergangenen zwölf Monaten schon einmal bereut?

Nein, absolut nicht. Das Amt bereitet mir Freude. Ich darf mit einem intakten Vorstand zusammenarbeiten und im sportlichen Bereich werde ich von Sportchef Hans «Hasä» Stadler und Dejan Baumann, dem Captain der 1. Mannschaft, zu grossen Teilen entlastet.

Danny Lüthi, Präsident FC Bazenheid.

Danny Lüthi, Präsident FC Bazenheid.

Gab es in auch Probleme, mit denen Sie sich herumschlagen mussten, mit denen Sie im Vorfeld nicht gerechnet haben?

Ja, die gab es. Es handelte sich dabei um drei disziplinarische Fälle in der Jugendabteilung.

Was waren die Massnahmen Ihrerseits?

Wir haben lange zugeschaut, mussten die drei Jugendlichen letztendlich aber aus dem Verein ausschliessen.

Es ist nicht immer einfach, genügend Mitglieder zu finden, die Verantwortung übernehmen. Sind beim FC Bazenheid alle wichtigen Chargen besetzt?

Zurzeit ist die Charge «Sport-verein-t» offen. Wir sind jedoch zuversichtlich diese in absehbarer Zeit zu besetzen. Gespräche sind im Gange.

Ansonsten darf ich mich in der glücklichen Lage schätzen, dass alle wichtigen Posten besetzt sind.

Allerdings hat Clubhauswirtin Claire Frei nach mehr als zwanzig Jahren ihren Rücktritt erklärt. Gibt es eine Lösung.

Meine Frau Andrea wird die Leitung im Clubhaus übernehmen. Sie wird dabei von mehreren Frauen unterstützt. Auch von Claire Frei – der ich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich danke –, die sich bei einem allfälligen Engpass weiterhin zur Verfügung stellt.

Wie viel Zeit müssen Sie wöchentlich eigentlich in Ihr Hobby investieren?

Es variiert je nach dem, was im Verein ansteht.

Können Sie auch eine konkrete Zahl nennen?

Es gibt Zeiten, da bin ich täglich unterwegs. Jetzt im Winter ist es eher ruhig, daher ist eine konkrete Zeitangabe schwierig.

Die Mannschaft fliegt am kommenden Wochenende ins Trainingslager nach Zypern. Sind Sie auch dabei?

Ja, Sportchef Hans «Hasä» Stadler muss aus geschäftlichen Gründen passen. Daher habe ich mich entschlossen, die Mannschaft zu begleiten.

Sportlich interessiert in erster Linie das Abschneiden der 1. Mannschaft. Sie gehört zu einem Quartett, das in der Rückrunde mit dem Aufstieg liebäugeln darf. Wäre Bazenheid bereit für die 1. Liga?

Sportlich ja, infrastrukturmässig müssten sicher diverse Anpassungen getroffen werden. Bei beiden Punkten sind jedoch die finanziellen Mittel massgebend. Im Vorstand wird das Thema ernst genommen und es wurden bereits erste Diskussionen geführt.

Müsste das Vereinsbudget bei einem Aufstieg markant erhöht werden?

Wie würden versuchen, mit den gleichen finanziellen Mitteln fortzufahren.

Darüber hinaus würde es wohl nur eine Sonderbewilligung seitens des Verbandes geben, weil unsere Infrastruktur nicht den Vorgaben entspricht.

Können Sie etwas konkreter werden?

Ein Beispiel: Der Weg von der Spieler- und Schiedsrichterkabine muss eingezäunt sein. Weil sich bei uns alle in der Mehrzweckhalle umziehen, muss man ganz genau überlegen, wie vorzugehen ist, sollte der konkrete Fall eintreten.

Sie haben an der Hauptversammlung betont, dass die Infrastruktur auf dem Ifang verbessert werden muss. Seit Jahren liegen Pläne für einen Allwetterplatz in der Schublade. Wann kommt der Allwetterplatz?

Für uns lieber gestern als morgen. Wir sind allerdings auf das Entgegenkommen der Gemeinde und letztlich bei einer Volksabstimmung auf die Bevölkerung angewiesen.

Gibt es seitens der Gemeinde Anzeichen, in welchem Zeitrahmen ein Allwetterplatz realisiert werden kann?

Zurzeit ist der Allwetterplatz kein Thema. Die Behörden haben mit den Schulhausbauten andere Prioritäten. Es wäre trotzdem schön, wenn der Allwetterplatz in den nächsten Jahren einmal auf der Traktandenliste stehen würde.

Mit fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Kreuzlingen liegt Bazenheid noch aussichtreich im Aufstiegsrennen. Wagen Sie eine Prognose?

Das Ziel ist es in erster Linie, weiter an der Spitze mitzuspielen. Alles andere ergibt sich von selbst. Die Mannschaft hat Potenzial und geniesst mein Vertrauen. Darüber hinaus müssen wir ihr mit dem neuen Trainer sicher auch etwas Geduld entgegenbringen. Ich gehe aber davon aus, dass es nach einer ersten Findungsphase gut kommt.

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