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Der FC Bazenheid hat den Sieg vor Augen – und steht trotzdem mit leeren Händen da

Die Toggenburger kassieren in der 2. Liga Interregional gegen Aufsteiger Weesen in den letzten fünf Minuten drei Gegentore und verlieren mit 3:5.
Beat Lanzendorfer
Die roten Bazenheider finden seit Wochen nicht aus dem Tief und kamen auch gegen Weesen mehrmals ins Stolpern. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die roten Bazenheider finden seit Wochen nicht aus dem Tief und kamen auch gegen Weesen mehrmals ins Stolpern. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Zehn Minuten vor dem Abpfiff war die Bazenheider Welt noch in Ordnung. Musaj verwandelte einen Foulelfmeter zur 3:2-Führung für die Alttoggenburger. Das Spiel schien aus Sicht der Einheimischen den erhofften Ausgang zu nehmen.

Dann begannen die bitteren Schlussminuten, in denen das Heimteam drei Gegentore innert fünf Minuten kassierte. Niederlagen sind selten schön, die siebte in dieser Saison zählt zweifellos zur Rubrik tragisch.

Trainer Eddy Coutinho ist einfach nur sprachlos

Bazenheid-Trainer Eddy Coutinho war nach dem Schlusspfiff sprachlos. Er sei nicht in der Lage, einen Kommentar abzugeben, er müsse das Gesehene zuerst sacken lassen. Auch Präsident Danny Lüthi brauchte ein paar Minuten, um das zu verdauen, was er gerade zu Gesicht bekommen hatte.

«Ich kann mir das auch nicht erklären, nach der 1:0-Führung haben wir eine Weile aufgehört zu spielen.»

Bazenheid profitierte in der Startphase von einem Eigentor des Gegners und verdiente sich den Vorsprung durch eine gefällige Vorstellung. Je länger die erste Halbzeit allerdings dauerte, je mehr Mühe bekundeten die Toggenburger.

Die Freude, den knappen Vorsprung in die Halbzeit gerettet zu haben, dauerte nur kurz. Kaum wieder angespielt, gelang Aufsteiger Weesen das 1:1. Es kam noch schlimmer: Fünf Minuten später lag der Aufsteiger sogar mit 2:1 vorne. Nun besann sich Bazenheid seiner Stärken, zeigte in erster Linie aber viel Moral und kämpfte sich ins Spiel zurück.

Jungblut und Musaj bringen die Hoffnung zurück

Durch Treffer von Jungblut und Musaj wurde die Leistungssteigerung auch punkto Torausbeute belohnt. Dann kamen die Schlussminuten, an die sich die Akteure noch einige Zeit zurückerinnern dürften. Der Präsident zog Bilanz:

«Klar ist es nicht für uns gelaufen, dieses Spiel dürfen wir aber ganz einfach nicht verlieren.»

Einmal mehr erwies sich der Gegner als nicht übermächtig, wie so oft in den vergangenen Wochen haben sich die Spieler aber selber um den Lohn ihrer Anstrengungen gebracht. Die wenig sattelfeste Defensive und die (zu) vielen Ballverluste im Spielaufbau führten zwangsläufig zu Gegentoren.

Alles mit der fehlenden Routine zu erklären, wäre zu kurz gegriffen, diese Probleme haben andere auch. Wenig angetan zeigte sich auch Sportchef Hans «Hasä» Stadler: «Wir müssen versuchen, die Vorrunde in Amriswil möglichst mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Ich bin mir sicher, dass wir es in der Rückrunde noch hinbiegen und den Karren aus dem Dreck ziehen.»

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