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Der Bügel des Skilifts Tanzboden ist übergeben

An der siebten Generalversammlung des Skilifts Tanzboden am Samstagvormittag übergab Verwaltungsratspräsident Martin Frei sein Amt an Daniel Hartmann.
Patricia Wichser
Die Nachfolge ist glücklich geregelt. Daniel Hartmann (rechts) übernimmt das Präsidium von Martin Frei. (Bild: Patricia Wichser)

Die Nachfolge ist glücklich geregelt. Daniel Hartmann (rechts) übernimmt das Präsidium von Martin Frei. (Bild: Patricia Wichser)

Es war seine letzte Generalversammlung als Verwaltungsratspräsident: Martin Frei, als Gründungsmitglied ein Urgestein der Genossenschaft Skilift Tanzboden. Kurze, knackige Generalversammlungen waren sein Markenzeichen. Mit dabei eine Prise Humor an der richtigen Stelle platziert. So auch an dieser GV. Als der frisch gewählte, neue Verwaltungsratspräsident Daniel Hartmann zu bedenken gab, dass es doch schwierig sei in die grossen Fussstapfen von Martin Frei zu treten, meinte dieser nur trocken: «Das ist nicht so schwierig. Ich habe nur Schuhgrösse 40.»

Innerhalb von 60 Minuten waren Geschäftsbericht, Jahresrechnung, Präsidentenwahl, Ehrungen, Danksagungen, Kioskprojekt-Rückblick und ein Antrag – Abovergünstigung für Genossenschafter – über die Bühne gegangen. Zuvorderst in erster Reihe: Die Junggenossenschafter oder Noch-Nicht-Genossenschafter. Sie wurden sozusagen eingefuchst und bekamen mit, dass sie ein wichtiger Teil der Genossenschaft sind. Der Skilift Tanzboden erhielt 2017 das Gütesiegel «Family Destination» des schweizerischen Tourismusverbandes. Wer an der GV war, weiss, dass die Kinderfreundlichkeit nicht an der Talstation aufhört.

Skilift war an 83 Tagen in Betrieb

104 Genossenschafter waren anwesend. «So viele wie noch nie», erwähnte Martin Frei. Im Geschäftsbericht fasste er die Saison 2017/18 als «Traumwinter» zusammen. 83 Betriebstage konnte der Skilift Tanzboden verbuchen. Die Personal- und Treibstoffkosten stiegen dementsprechend an. Dazu kam, dass ein Skibus als «nicht mehr reparierbar» nicht mehr eingesetzt werden konnte. In der neuen Saison wird es nur noch einen Shuttlebus geben. Weiter musste der Antriebsmotor am Ponylift ersetzt werden.

Für ein weinendes Auge sorgte der Rücktritt von Ueli Brunner, welcher jahrelang als Bus-Chauffeur im Einsatz stand. Doch Martin Frei konnte auch Erfreuliches berichten. Die Kontrolle der Seilbahn Schweiz (SBS) vom Dezember 2017 bestand der Skilift mit Bravour. Seit Mitte 2018 besitzt der Skilift Tanzboden zudem eine neue Webseite. Das Ziel an der diesjährigen GV rund 1000 Genossenschafter bekannt zu geben, verfehlte man jedoch knapp. Es sind aktuell 955.

Tanzboden und Wolzenalp zusammen

Auch 2018/19 kann ein Kombibillett für die Gebiete Tanzboden und Wolzenalp gelöst werden. Martin Frei bedankte sich bei den Wolzenalpbahnen für die stets sehr gute Zusammenarbeit. Ebenfalls weitergeführt wird das beliebte Nachtskifahren mit Fondueplausch im Skistübli mit Vreni Kuratli.

Seit Kurzem gibt es zwei neue Masten beim Skilift, dies zur Überwachung der Besucherfrequenz und der Personaleinteilung. Benutzen nur wenige Skifahrer den Lift, bleibt die Bergstation unbesetzt.

Neuer Kiosk ist fertiggestellt

Die erfreulichen Neuerungen werden den neuen Verwaltungsratspräsidenten Daniel Hartmann durch die Saison 2018/19 begleiten. Er wurde an der GV einstimmig gewählt und ist in der Genossenschaft Tanzboden Skilift kein unbeschriebenes Blatt – im positiven Sinne. Da Martin Frei seinen Rücktritt schon an der letztjährigen GV bekannt gegeben hatte, konnte sich Daniel Hartmann einarbeiten und besuchte die Verwaltungsratssitzungen als Gast.

Er war auch der Projektleiter des neuen Tanzboden-Kiosks. Dafür investierte er viele Stunden an Freiwilligenarbeit. Und so stellte er dem Publikum die einzelnen baulichen Schritte anhand von Bildern der letzten Wochen vor. Der verzögerte Baustart konnte nicht verhindern, dass bereits am 5. Oktober 2018 der neue Kiosk stand und letzten Freitag die Aufrichte gefeiert wurde. Das Einweihungsfest mit der Bevölkerung findet zu einem späteren Termin statt.

Buchhalterische Fakten

Ein wichtiger Stichtag war der 30. Juni. Dann endete das Betriebsjahr 2017/18. Christian Dellenbach, Kassier, gab Aufschluss, wie sich das Betriebsjahr in Zahlen auswirkte. Der Betriebsertrag liegt bei 221'971.66 Franken, der Personalaufwand bei 98'333.25 Franken, der Unterhalt und die Reparatur Skilift-Posten bei 26'139.15 Franken und der Bruttogewinn bei 137'480.66 Franken. Das Genossenschaftskapital pendelte sich auf 70'6500 Franken ein. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Gewinn von 2216.26 Franken ab.

Auch das Geschäftsjahr 2017/18 brachten Martin Frei und sein Verwaltungsratsteam also gut über die Runden und der neue Kiosk bildete ein schönes Highlight. Christian Vetsch, Aktuar, ehrte den abtretenden Präsidenten für die jahrelang enorme Arbeit und Heidi Frei für die Rückendeckung und Unterstützung ihres Mannes. (pwi)

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