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Der Abschied kommt näher

Nach der Bütschwiler 0:3-Niederlage am Donnerstagabend gegen den Tabellenfünften Eschenbach sind die Chancen auf ein Minimum gesunken, den Ligaerhalt doch noch zu schaffen.
Beat Lanzendorfer
Stojanov (links) konnte von der Bütschwiler Defensive nur schwer unter Kontrolle gebracht werden. Er war es auch, der für Eschenbach den Führungstreffer schoss. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Stojanov (links) konnte von der Bütschwiler Defensive nur schwer unter Kontrolle gebracht werden. Er war es auch, der für Eschenbach den Führungstreffer schoss. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Gaby Hasler gibt die Hoffnung nicht auf. Die gute Seele des FC Bütschwil, seit März erste Frau im Kreis der Ehrenmitglieder und als Betreiberin des Verpflegungswagens praktisch immer vor Ort, brachte es auf den Punkt: «Wenn die Jungs nur einmal das Tor treffen würden.» Mit dieser Aussage trifft sie den wunden Punkt. Bei 26 erzielten Treffern aus 19 Partien ist es tatsächlich schwierig, auf eine vernünftige Punktzahl zu kommen.

Kommt hinzu: Im vorgezogenen Spiel der 19. Runde wusste Eschenbach die Nadelstiche im entscheidenden Moment zu setzen, was wenig zum Abbau der Verunsicherung beim Heimteam beitrug. So hatte der Unparteiische die Begegnung kaum freigegeben, da stand es schon 0:1. Stojanov marschierte fast unbehelligt durch die Bütschwiler Defensive und vollendete von der Strafraumgrenze aus.

Es war nicht so, dass die Einheimischen nicht dagegenhielten. Spielerisch waren speziell in den ersten 45 Minuten durchaus gefällige gute Ansätze vorhanden. Je näher die Spieler Richtung gegnerischer Strafraum kamen, desto offensichtlicher wurden aber die physischen Defizite. Kaum eine der Offensivkräfte konnte sich entscheidend gegen die robuste Eschenbacher Defensive in Szene setzen. Irgendwie passte es zum Abend und zur ganzen Spielzeit, dass sich Bütschwil die erste nennenswerte Torchance praktisch mit dem Halbzeitpfiff erarbeitete.

Wiprächtiger konnte von einer guten Rückgabe aber nicht profitieren und verzog seinen Abschlussversuch. Alles andere war zu unentschlossen vorgetragen und endete meist in den Händen von Schlussmann Riget oder kam gar nie Richtung Gehäuse. Auf der Gegenseite ging Eschenbach mit seinen Möglichkeiten zu fahrlässig um. Die grösste Chance vergab dabei Müller – er traf nach 39 Minuten lediglich den Pfosten.

Helbling versetzt Bütschwil den Todesstoss

Falls beim Wiederbeginn so etwas wie Hoffnung auf Besserung vorhanden war, wurde diese im Keim erstickt. Helbling traf nach 49 Minuten mit einem herrlichen Schlenzer via Innenpfosten zum 2:0. Bütschwil kämpfte zwar weiter, irgendwie aber war zu spüren – auch in den Zuschauerreihen – das wird nichts mehr. Dieses Gefühl wurde bestärkt durch das 3:0 durch Müller, der Oswald aus der Ferne keine Abwehrchance liess.

Erwähnenswert waren höchstens noch jene zwei Szenen, in denen Brunner und Mathis einem Erfolgserlebnis ziemlich nahe kamen. Auf der Gegenseite traf Stojanov noch die Latte und hätte der eine oder andere Konter zu weiteren Treffern führen können. Unter dem Strich geht das Resultat absolut in Ordnung – der Favorit hat sich problemlos durchgesetzt.

Erinnerungen an bessere Zeiten

Mit zwölf Punkten aus 19 Spielen wird die Rettung für die Toggenburger immer unwahrscheinlicher. Vieles spricht dafür, dass die Mannschaft die Liga wie zuletzt 2003 verlassen muss. Damals war es allerdings kein Müssen. Bütschwil schaffte vor 15 Jahren letztmals den Sprung in die 2. Liga. Nach zwölf Monaten war das Abenteuer aber bereits vorbei und Bütschwil kehrte dorthin zurück, wo man sich in den letzten 14 Jahren wohlfühlte. Zeiten, an die sich Gaby Hasler gerne erinnert, sie gehörte schon damals zu den treuen Anhängern.

3. Liga, Gruppe 4

FC Bütschwil – FC Eschenbach 0:3 (0:1).

Sportplatz Breite – 150 Zuschauer – SR Niederberger – Tore: 6. Stojanov 0:1. 49. Helbling 0:2. 61. Müller 0:3. FC Bütschwil: Oswald; Valentin Domgjoni (71. Gübeli), Brunner, Schönenberger, Wiprächtiger; Oberholzer (46. Sennhauser), Vitor Domgjoni, Fust (83. Oberholzer), Fäh, Mazenauer (55. Mathis); Kolb (68. Waldvogel). Bütschwil ohne Keller (gesperrt), Schefer, Gerig, Segmüller, Aschwanden und Marjakaj (alle verletzt).

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