«Den Platz als zweitstärkste Kraft im Kanton bestätigt» – Toggenburger CVP startet ins Wahljahr

Rund 60 Mitglieder folgten der Einladung der CVP Toggenburg zur Neujahrsbegrüssung. Diesmal fand sie in Lichtensteig statt.

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Der Lichtensteiger Stadtpräsident Mathias Müller berichtete den anwesenden CVP-Mitgliedern über die aktuellen Entwicklungen im Städtli.

Der Lichtensteiger Stadtpräsident Mathias Müller berichtete den anwesenden CVP-Mitgliedern über die aktuellen Entwicklungen im Städtli.

Bild: Urs M. Hemm

(pd/uh) Die CVP Toggenburg hat sich am Donnerstag in Lichtensteig zur Neujahrsbegrüssung getroffen. Der Präsident der CVP-Ortspartei Lichtensteig, Guido Müller, begrüsste die über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im «Rathaus zur Kultur».

Der Stadtpräsident von Lichtensteig und Kantonsrat Mathias Müller nutzte darauf die Gelegenheit, die Anwesenden über das Städtli Lichtensteig zu informieren. Müller führte aus, dass Lichtensteig immer wieder Motor und Ideengeberin für das ganze Toggenburg, die Schweiz und darüber hinaus war. Als Beispiele führte er die erste Bankfiliale der Toggenburger Bank auf (spätere UBS AG) oder die weltberühmte Weltchronik (Toggenburger Bibel), die Graf Friedrich VII 1411 in Lichtensteig herstellen liess.

«Industriebrachen wieder mit Leben füllen»

Des Weiteren zeigte Müller auch die Herausforderung des Städtlis auf. «Die grossen Industriebrachen wieder mit neuem Leben zu füllen, ist ein langer und aufwendiger Prozess. Vieles ist gelungen, anderes muss noch weiterentwickelt werden», sagte er. Die vielfältige Kulturszene entwickele sich stetig, und sei ein erfreulicher Farbtupfer fürs ganze Toggenburg.

Die Zuhörer bekamen durch die Ausführungen einen guten Eindruck in das Leben in Lichtensteig. Mathias Müller hielt fest, dass das Städtli vermehrt Anziehungspunkt und Wohnort für viele junge Erwachsene zwischen 20 bis 30 Jahren sei. «Das Städtli bleibt auch dadurch jung und dynamisch.» Er ist überzeugt, dass Lichtensteig für die Zukunft gewappnet sei und weiterhin einiges zu bieten habe.

Für eine starke lokale und regionale Lösung

Der zweite Teil fand im Restaurant Bodega Noi statt. Susanne Hartmann nutzte die Gelegenheit, die Anwesenden über ihren Werdegang und ihr politisches Profil zu informieren. Nebst ihrer Dossiersicherheit in den politisch aktuellen Themen führte sie durch ihren Lebenslauf mit den vielfältigen Stationen als Primarlehrerin, am Kreisgericht Untertoggenburg, in der Baudirektion im Kanton Zürich sowie als Stadtpräsidentin von Wil.

In der Fragerunde kamen vor allem die Herausforderungen im Gesundheitswesen zur Sprache. Hartmann machte sich in ihrer Antwort stark für lokale und regionale Lösungen. Es müsse überall gewährleistet sein, dass die Erstversorgung professionell und schnell ausgeführt werden könne.

Stimmenanteil markant ausgebaut

Thomas Feller machte darauf einen Rückblick über die Nationalratswahlen 2019. «Die CVP St.Gallen hat mit 2,2 Prozent ihren Stimmenanteil markant ausgebaut, und hat ihren Platz als zweitstärkste Kraft im Kanton gefestigt.» Im Toggenburg gab es einen grossen Wählerzuwachs von 3,29 Prozent.

Danach wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vorgestellt. Durch die 31 Persönlichkeiten ist das ganze Toggenburg gut vertreten. Das Wahlvolk hat mit den drei Listen (Die Mitte-CVP Toggenburg/Die Mitte-Toggenburger Frauen/Die Mitte-Junge CVP Toggenburg) eine gute Auswahl, um die besten Vertreter fürs Toggenburg in das Kantonsparlament zu schicken.