Kleines Paradies: Den höchsten Zürcher Berg in Sichtweite

Wer beim Bänklein hoch über dem Dorf dem Stress entflieht und ein paar Minuten abschaltet, kann beim Blick auf das Schnebelhorn Energie tanken.

Beat Lanzendorfer
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Die Aussicht vom Bänkli mit dem Schnebelhorn (links hinten) als höchsten Punkt. (Bild: Beat Lanzendorfer)
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Rund 150 Meter sind es von der Passhöhe Chogelhuet bis zum Bänkli beim Wartwald. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Aussicht vom Bänkli mit dem Schnebelhorn (links hinten) als höchsten Punkt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Ähnlich verhält es sich mit dem Bänkli, das oberhalb von Müselbach seinen Standort gefunden hat. Wer den strengeren Weg bevorzugt, startet im kleinsten der fünf Dörfer der Gemeinde Kirchberg. Ausgangspunkt ist beim ehemaligen Restaurant Rose. Nach dem Start geht es der Strasse entlang zuerst in östlicher Richtung, dann ein paar Meter südwärts – jetzt leicht ansteigend.

Hundert Meter nach dem Dorfende rechts in den Wanderweg einbiegen und den Wartwald durchschreiten. Das Bänklein steht am südlichen Waldrand leicht versteckt an einer Nebenstrasse.

Kleines Paradies: Oberhalb von Müselbach

Wer nach dem verhältnismässig steilen Anstieg eine Pause benötigt, setzt sich kurz hin. Das Bänkli steht unter einem Baum, der bei heissen Temperaturen angenehmen Schatten spendet. Danach wird die Rundwanderung fortgesetzt. Via Chogelhuet (Strassenkreuzung), Müetligen, Münchwilen, Mettlen, geht es zurück nach Müselbach. Für die ganze Strecke sollten etwa 80 Minuten einberechnet werden. Um vor unliebsamen Zusatzschlaufen gewappnet zu sein, wird empfohlen, eine Karte auf sich zu tragen. Wer sich für die bequemere Variante entscheidet, fährt die Strecke bis zur Strassenkreuzung Chogelhuet hoch, stellt dort sein Auto oder Motorrad ab und nimmt ab hier noch rund 150 Meter unter die Füsse. Lohn der Anstrengungen ist die Aussicht Richtung Schnebelhorn.

Wo sind ihre kleinen Paradiese?

Talauf, talab existieren im Toggenburg zahlreiche kleine Paradiese. Die Redaktion des «Toggenburger Tagblatts» beschreibt in dieser Sommerserie die eigenen, welche sind Ihre? Lassen Sie es uns wissen unter facebook.com/toggenburgertagblatt oder per E-Mail an redaktion@toggenburgmedien.ch.

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Sommerserie: Die kleinen Paradiese des Toggenburgs

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Timon Kobelt