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Dem FC Kirchberg gelingt bei der Trainerwahl ein Coup

Domenico Esposito heisst der neue Trainer beim Viertligisten FC Kirchberg. Der 46-Jährige feierte in den letzten Jahren bei diversen Vereinen in der Region grosse Erfolge. Das Engagement auf der Sonnmatt soll längerfristig ausgelegt sein.
Beat Lanzendorfer
Sportchef Andreas Breitenmoser, links, und Domenico Esposito, der neue Trainer des FC Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Sportchef Andreas Breitenmoser, links, und Domenico Esposito, der neue Trainer des FC Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Dem FC Kirchberg ist mit der Verpflichtung von Domenico Esposito ein veritabler Coup gelungen. Entsprechend aufgeräumt war die Stimmung am Montagabend bei der Vorstellung des neuen Trainers. Sportchef Andreas Breitenmoser sagte:

«Es hat von Anfang an gepasst, wir hatten schon bei der ersten Kontaktnahme ein sehr gutes Gespräch.»

Und weiter: «Wir wollten einen Trainer verpflichten, der frischen Wind reinbringt, unbelastet einen Neuaufbau starten kann, aber trotzdem über das entsprechende Rüstzeug verfügt. Seine Vorstellungen und die klare Linie haben uns überzeugt.»

Am Rüstzeug fehlt es tatsächlich nicht. Der 46-jährige feierte in seiner Zeit als Aktivtrainer, die 2008 beim FC Eschlikon begann, aussergewöhnliche Erfolge. So gelang ihm zwischen 2010 und 2012 mit dem FC Tobel-Affeltrangen das seltene Kunststück, in einem Wisch von der 4. in die 2. Liga aufzusteigen. Nach seinem Weiterzug zu Flawil führte er den langjährigen Zweitligisten 2015 zurück in die höchste regionale Liga. Bei seinem vorläufig letzten Engagement schaffte er ebenfalls Historisches. Der 6. Platz von Bronschhofen in der Saison 2016/17 in der 2. Liga gilt als bisher grösster Erfolg der Vereinsgeschichte. Anschliessend hat sich der Inhaber des B-Diploms entschieden, eine Pause einzulegen.

Die Lust zu trainieren ist wieder da

Weshalb schliesst er sich bei seiner Rückkehr ins Trainermetier dem FC Kirchberg an?

«Meine Batterien sind aufgeladen, ich spüre wieder Lust zu trainieren und bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich den Eindruck, dass sie mich unbedingt verpflichten möchten.»

Der 46-jährige wohnt mit seiner Familie in Münchwilen und arbeitet als Sachbearbeiter einer Spezialbaufirma in Frauenfeld.

Zu den Zielen äussern sich beide Seiten zurückhaltend. «Für mich geht es vorerst darum, die Mannschaft kennen zu lernen. Wir starten mit der Vorbereitung zur Rückrunde Anfang Februar.» Das Wort Aufstieg wird ausdrücklich nicht in den Mund genommen. Nach einer mässigen Vorrunde mit acht Punkten Rückstand auf Wattwil Bunt 2a wäre dies auch nicht realistisch. Domenico Esposito steht im Übrigen kein Co-Trainer zur Verfügung.

«Ich habe schon in der Vergangenheit ohne Assistenten gearbeitet, bin damit gut gefahren und möchte daran festhalten.»

Die Suche nach einem neuen Trainer wurde nötig, weil Mario Leber im Dezember um Auflösung des Vertrages bat, weil ihm ein Angebot als Co-Trainer von Daniel Bamert beim Erstligisten Gossau vorlag. Dieses hat er in der Folge auch angenommen. Michele Lima, Lebers Assistent auf der Sonnmatt, hat sich ebenfalls verabschiedet. Zum einen möchte Esposito ohne Co-Trainer arbeiten, zum anderen hat Lima den Wunsch geäussert, sich im Umfeld seines Wohnortes Winterthur neu zu orientieren. Der FC Kirchberg möchte es aber nicht unterlassen, sowohl Leber als auch Lima für ihr dreijähriges Engagement zu danken.

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