Degersheim
Bewegte Tage in der Reformierten Kirchgemeinde Degersheim: Gleich drei Kirchenvorsteher beenden ihre Amtszeit

Mit dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Kassier stellen sich gleich drei Kirchenvorsteher an den Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2022 nicht mehr zur Verfügung. Die Suche nach Ersatz hat bereits begonnen.

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Der Kirchenturm der reformierten Kirche Degersheim.

Der Kirchenturm der reformierten Kirche Degersheim.

Bild: PD

Die Reformierte Kirchgemeinde Degersheim durchlebt eine bewegte Zeit. In der Kirchenvorsteherschaft, also der Exekutive der Kirche, stehen zahlreiche Wechsel an.

Ende Juni 2022 wird Urs Meier-Zwingli zurücktreten. Sechs Jahre lang war er Präsident der Kirchenvorsteherschaft. Meier-Zwingli zieht eine positive Bilanz. In einer Mitteilung der Kirchgemeinde schreibt er:

«Mit Genugtuung und Freude blicke ich auf meine Präsidialzeit zurück.»

Auf die Dauer könne ein solches Amt jedoch, neben einer vollamtlichen Berufstätigkeit, nicht verantwortungsvoll bekleidet werden

In seiner Zeit als Präsident musste er unter anderem fast alle Stellen der Mitarbeiter neu besetzen. Als Delegierter in der Synode stellt sich Urs Meier-Zwingli für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung.

Auch der Vizepräsident tritt zurück ...

Auch Alain Girardet gibt bekannt, dass er sich als Vizepräsident und Kommunikationsverantwortlicher aus der Kirchenvorsteherschaft zurückzieht. Auch er war sechs Jahre im Amt. Girardet hat die Prozesse für die Besetzung der Arbeitsstellen im Pfarramt, Jugend und Familien/Kinder in verschiedensten Arbeitsgruppen geführt und mehrmals die Ressorts Jugendarbeit und Familien/Kinder ad interim übernommen.

Zudem habe Girardet mit der Realisierung der neuen Audioanlagen wertvolle Grundlagen für die Entwicklung der populären Kirchenmusik gelegt, heisst es in der Mitteilung der Kirchgemeinde weiter. Girardet sagt: «Es war ein Privileg, die Kirchgemeinde sehr vielschichtig zu gestalten. Nun ist es an der Zeit, andere Prioritäten zu setzen.»

... und der Kassier

Seit 2018 verantwortet Kurt Weber die Finanzen der Kirchgemeinde. Nach vielen Jahren Behördentätigkeit in seiner früheren Wohngemeinde stellte er sich nochmals in den Dienst der Öffentlichkeit. Er habe die finanziellen Geschicke der Kirchgemeinde mit viel Umsicht geführt, schreibt die Kirchgemeinde. Zu seinem Rücktritt sagt Weber:

«Von Anfang an war für mich klar, dass ich mich nur für eine Amtszeit zur Verfügung stelle.»

Er tritt nun auch in Bezug auf sein Freiwilligenamt den Ruhestand an.

Und noch ein weiteres Mitglied der Kirchenvorsteherschaft verabschiedet sich: Susanne Hunziker. Bereits im Sommer 2020 ist sie zurückgetreten. Allerdings hat sie für den Rat weiterhin Protokolle geführt. Mit der endenden Amtsperiode gibt sie nun das Amt ganz ab.

Gesamterneuerungswahlen im nächsten Frühling

Im Frühling 2022 finden die Gesamterneuerungswahlen statt. Neben den genannten Ressorts ist auch das Ressort Jugendarbeit vakant. Die Kirchenvorsteher haben bereits mit der Suche nach neuen Mitgliedern begonnen.

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