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Das Triple ist perfekt – die Frauen der Gemeinschaft Bütschwil-Neckertal gewinnen zum dritten Mal nach 2015 und 2016 den Ostschweizer Cup

Erstmals in der Geschichte des Ostschweizer Cupfinals standen sich im Endspiel mit Bütschwil-Neckertal und Ebnat-Kappel zwei Toggenburger Frauenteams gegenüber. Dabei setzte sich Favorit Bütschwil-Neckertal trotz harter Gegenwehr mit 3:2 durch.
Beat Lanzendorfer
Champagnerstimmung beim FC Bütschwil-Neckertal. Die Frauen krönen sich zum dritten Mal nach 2015 und 2016 zum Ostschweizer Cupsieger. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Champagnerstimmung beim FC Bütschwil-Neckertal. Die Frauen krönen sich zum dritten Mal nach 2015 und 2016 zum Ostschweizer Cupsieger. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Solche Geschichten schreibt nur der Fussball. Selin Roth, die Ebnater Tormaschine, unterbricht für drei Tage ihren Sprachaufenthalt in England, um beim Spiel des Jahres dabei zu sein. Ihr Effort hätte sich beinahe bezahlt gemacht. Nach knapp drei Minuten schiesst sie ihr Team mit 1:0 in Führung.

Was aus Sicht der Obertoggenburgerinnen verheissungsvoll beginnt, endet dramatisch. Der entscheidende Treffer für Bütschwil-Neckertal fällt in der Nachspielzeit.

Ein würdiger Endspielrahmen

Eine gut besetzte Tribüne und viele Zuschauer rund um den Hauptplatz der Frauenfelder Allmend. Die Stimmung war eines Cupfinals würdig. Und die Spielerinnen taten ihr Ihre dazu, dass das erstmalige Endspiel mit reiner Toggenburger Beteiligung unvergessen bleibt. Nichts mehr war zu sehen vom Einbahnfussball, mit dem die Bütschwilerinnen das Meisterschaftsspiel vor einer Woche mit 7:0 für sich entschieden hatten.

Der Aussenseiter spielte ohne Respekt und sah keinen Grund, die Flinte frühzeitig ins Korn zu werfen. Ihm kam die frühe Führung gelegen. Sie verlieh zusätzliches Selbstvertrauen. Das Team um Trainer Jan Greub bildete auch nach dem schnellen Ausgleich durch Melanie Thalmann eine Einheit und hielt das Unentschieden bis zur Pause.

Nach dem Wechsel schien der Cupfinal seinen erwarteten Verlauf zu nehmen, als Nicole Scherrer den Favoriten in Führung schoss. Ebnat-Kappel reagierte rotzfrech und hatte eine Antwort auf den Verlusttreffer. Flavia Schaufelberger nutzte eine ungenügende Abwehr von Torfrau Bürge und traf aus 25 Metern zum 2.2.

Die vielen mitgereisten Ebnater Fans hätten ob der Leistung ihres Teams gerne eine Verlängerung gesehen – Melanie Thalmann hatte etwas dagegen. Ihr Flachschuss in der zweiten Minute der Nachspielzeit brachte die Entscheidung.

Stimmen zum Spiel

Christoph Schwabe, Präsident FC Ebnat-Kappel: Ich bin einfach nur stolz über die Leistung der Spielerinnen. Sie haben trotz der unglücklichen Niederlage eine sensationelle Leistung abgeliefert.

Jan Greub, Trainer Ebnat-Kappel: Es ist bitter, nach so einer Vorstellung den Platz als Verlierer zu verlassen. Mein junges Team hat heute beweisen, was in ihm steckt.

Selin Roth, Spielerin FC Ebnat-Kappel: Ich wollte beim Cupfinal unbedingt dabei sein, deshalb habe ich meinen Englandaufenthalt unterbrochen. Schade ist es nicht ganz aufgegangen.

Melanie Thalmann, zweifache Torschützin und zum dritten Mal Cupsiegerin: Es war ein strenges, aber megageiles Spiel. Ich bin glücklich, dass es für uns ein gutes Ende genommen hat.

Vitor Domgjoni, Trainer Neckertal-Bütschwil: Man hat heute wieder einmal gesehen, dass Meisterschaft und Cup nicht das Gleiche sind. Ich denke, wir waren über die neunzig Minuten gesehen die bessere Mannschaft, auch wenn der Verlauf für Ebnat-Kappel mit dem späten Gegentreffer sehr unglücklich ist.

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