Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Interview

Das sagt Gemeindepräsident Roman Habrik

Beat Lanzendorfer

Roman Habrik, wieso hat die Baubehörde nicht auf der Auflage beharrt, der ursprüngliche Zustand sei wieder herzustellen, wenn die Rose nicht als Gastronomiebetrieb weitergeführt wird?

Die Baubehörde stand vor der Entscheidung: Entweder kein Restaurant oder ein Restaurant, dafür mit grossen Fenstern. Im Interesse von Müselbach haben wir uns für das Restaurant entschieden. Wenn sich ein Eigentümer gegen eine solche Auflage wehrt, kann man sie rechtlich aber nicht durchsetzen.

Können Sie den Ärger nachvollziehen, dass die «Rose» zu einem privaten Wohnhaus umgebaut worden ist?

Vielleicht mehr Enttäuschung als Ärger. Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Laut Aussage der Eigentümer konnten sie keinen Pächter finden, das ist natürlich keine einfache Situation.

Mittlerweile steht die zu einem privaten Wohnhaus umgebaute «Rose» zum Verkauf. Ist ein Verkauf schon über die Bühne gegangen?

Nein, das ist mir nicht bekannt.

Der Dorfverein in Müselbach plant einen Kulturraum, der auf dem Areal neben der Kapelle (ehemals Haus Theodor Stolz) zu stehen kommen soll. Wird das Vorhaben mit dem definitiven Wegfall der «Rose» nun intensiviert?

Das wird schwierig. Die politische Gemeinde beteiligt sich am Kulturraum zwar finanziell, doch hängt die Finanzierung von der Zukunft des Schulhauses ab. Diese kann erst zusammen mit dem neuen Zonenplan geklärt werden.

Unter dem Strich hat der Gemeinderat Kirchberg alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten. Ziehen Sie trotzdem Lehren aus dem Fall?

Das «Toggenburger Tagblatt» würde die politische Gemeinde ganz sicher kritisieren, würden wir nicht nach Gesetz handeln. Die kritischen Fragen muss man aber nicht uns, sondern den Eigentümern stellen, obwohl man natürlich niemanden verpflichten kann, ein Restaurant zu führen. Die «Rose» stand mehr als ein Jahr zum Verkauf. Auch von allen, die die Situation heute bedauern, hatte niemand Interesse, sie zu erwerben.

Was ist Ihre persönliche Meinung, dass mit der «Rose» ein weiteres Restaurant in der Gemeinde seine Pforten für immer geschlossen hat?

Die «Rose» war sehr beliebt, gut besucht, mit Herzblut geführt, und sie war ein beliebter Treffpunkt im Dorf Müselbach. Persönlich finde ich es sehr schade, dass es das Restaurant nicht mehr gibt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.