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Interview

«Das Programm des ‹Gofechössi› soll allen Altersstufen Freude bereiten»

Das «Gofechössi» in Lichtensteig wartet einmal mehr mit einem spannenden Theaterprogramm auf, das sich in erster Linie an Familien richtet, aber auch an viele weitere Interessierte. Stephan K. Haller, Leiter des «Gofechössi», geht im Interview auf die aktuellen Highlights ein.
Interview: Anina Rütsche
Das Thema Zirkus – hier mit dem Zirkusspektakel «Fahraway» – spielt dieses Jahr beim «Gofechössi» eine wichtige Rolle. (Bild: PD)

Das Thema Zirkus – hier mit dem Zirkusspektakel «Fahraway» – spielt dieses Jahr beim «Gofechössi» eine wichtige Rolle. (Bild: PD)

«Gofechössi», das sind Veranstaltungen rund um Theater, Tanz und Musik im Chössi-Theater, die sich an Kinder, Jugendliche und damit verbunden auch an Familien und Schulen richten. Stephan K. Haller, im Verein zuständig für die administrative Leitung und das Marketing, berichtet über die schulischen Aktivitäten, das aktuelle Programm und über ein aussergewöhnliches Zirkusprojekt im Herbst.

Stephan K. Haller, kurz vor Weihnachten hat das «Gofechössi» die Geschichten-Abende «Schtärnäfunklä» abgeschlossen. Wie ist dies gelaufen?

Die Veranstaltungsreihe findet nun seit vielen Jahren statt – und es kommen immer mehr kleine und grosse Gäste. Das freut uns. Die Probebühne im Bahnhof Lichtensteig war an den Mittwochabenden im Advent jedes Mal sehr gut gefüllt. Die Künstlerinnen und Künstler haben alle begeistert und mit spannenden Geschichten überzeugt. Das freut uns sehr.

In einigen Wochen geht es wieder los: Der zweite Teil der Saison steht auf dem Programm. Was ist geplant?

Stephan K. Haller leitet das «Gofechössi». (Bild: PD)

Stephan K. Haller leitet das «Gofechössi». (Bild: PD)

Bis im Mai setzen wir auf die bewährten und erfolgreichen Bereiche und sind gespannt auf Vorstellungen von bekannten Künstlerinnen und Künstlern sowie Theaterstücken, die man bei uns bisher nicht gesehen hat. Los geht es am Sonntag, 20. Januar, mit Wanda Wolfensberger und dem Stück «Der Affe und die kleine Maus». Immer am letzten Sonntag im Monat finden die öffentlichen Vorstellungen statt, jeweils am darauffolgenden Montag und Dienstag sind Vorstellungen für Schulklassen geplant. Darauf freuen wir uns besonders. Die Schulen können unsere Angebote nutzen und zu einem günstigen Preis ins Theater kommen. Noch gibt es hierfür freie Plätze – Schulen können sich also noch anmelden.

Im Mai lädt das Gofechössi wieder zum «Theaterimpuls» ein?

Ja, der «Theaterimpuls» findet wieder statt. Diese Initiative bringt Schulklassen dazu, selber Theater zu spielen und dabei viel fürs Leben zu lernen. Im Mai zeigen sich die Klassen gegenseitig Ausschnitte aus selbsterarbeiteten Stücken oder geben Einblicke in den aktuellen Prozess. Diese Arbeit empfinde ich als sehr spannend und wir bekommen von Schülerinnen und Schülern – aber insbesondere auch von der Lehrerschaft – sehr viel positives Feedback. Die Theaterarbeit bringt Menschen weiter und Schulklassen wachsen zusammen. Das «Gofechössi» stellt hierfür eine Theaterpädagogin oder einen Theaterpädagogen gratis zur Verfügung, der die Klassen und die Lehrkräfte begleitet und unterstützt.

Mit welchen Neuerungen wartet das «Gofechössi» auf?

Ab Herbst wird einiges neu und wir prüfen verschiedenste Optionen. So diskutieren wir beispielsweise unser kulinarisches Angebot, jeweils nach den Theatervorstellungen. Der Aufwand von unserer Seite ist enorm, der Ertrag gering. Wir wollen das verbessern. Auch der Vorstellungstag wird ein anderer sein. Bisher fanden die Gofechössi-Veranstaltungen jeweils am letzten Sonntag im Monat statt. Ab September werden wir einen neuen Vorstellungstag haben – welcher das sein wird, verraten wir im Sommer!

An wen richtet sich das neue Programm des «Gofechössi»?

Im Mittelpunkt unserer Arbeit bleibt das Veranstalten von Vorstellungen mit Theater, Tanz und Musik für ein junges Publikum. Wir stellen aber fest, dass auch viele Erwachsene ohne Kinder sich an den Vorstellungen erfreuen und immer wieder kommen. Was wir machen, soll allen Altersstufen Freude bereiten. Darauf bauen wir auf und bieten Kultur für die ganze Familie.

Welche Veranstaltung wird aus Ihrer persönlichen Sicht der Höhepunkt des Gofechössi-Jahres 2019?

Es gibt sehr viele Vorstellungen, auf die ich mich jetzt schon freue. Aussergewöhnlich wird der Start für die neue Saison, im Herbst 2019. Im September wird während zehn Tagen ein Zirkuszelt im Garten des «Chössi»-Theater stehen. Das Zirkusspektakel «Fahraway» aus dem basellandschaftlichen Arlesheim kommt nach Lichtensteig! Die professionelle und erstklassige Truppe bringt es fertig, mit einfachsten Mitteln etwas ganz Wunderbares in die Manege ihres Zelts zu zaubern. Auch Menschen, die mit Theater oder Zirkus wenig anfangen können, verlassen die Vorstellung begeistert. Wir haben es geschafft, die beiden Fahraway-Künstler erstmals mit ihrem Programm «Wo ist Tobi?» in die Ostschweiz zu holen. Toll ist, dass die Aufführungen von «Fahraway» für jedes Alter, vom Kindergarten bis zur Oberstufe, funktionieren.

Welche Anlässe sind für diese zehn Tage geplant?

Alles beginnt mit der Eröffnung am Samstag, 21. September. In der Woche darauf geht es mit geschlossenen Schulvorstellungen sowie mit Anlässen für Firmen weiter. Denn das Theaterstück reisst Kritiker, Theaterfachleute und das «normale» Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Welche langfristigen Zukunftspläne haben Sie fürs «Gofechössi»?

Langfristig gesicherte Finanzierung! Bei kulturellen Anlässen für Kinder ist die Finanzierung leider oft schwierig, weil die Einnahmen niedriger sind als bei Darbietungen für ein erwachsenes Publikum. Hier gilt es, weiterhin die finanzielle Unterstützung sicherzustellen und neue Lösungsansätze zu finden. Gerne möchten wir einmal eine Eigenproduktion machen, eine Theateraufführung, an der Mädchen und Buben aus der Region mitwirken können. Nächstes Jahr scheint uns ein idealer Zeitpunkt dafür zu sein. Das «Gofechössi» bleibt dran.

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