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Das neue Alters- und Pflegeheim Hofwis öffnet seine Tore

Das Alters- und Pflegeheim Hofwis in Mosnang wird am Samstag mit einem Tag der offenen Tür feierlich eingeweiht. Das «Toggenburger Tagblatt» konnte den Um- und Neubau exklusiv in Augenschein nehmen.
Timon Kobelt
Die neuen Zimmer in der «Hofwis» sind hell gestaltet. Es wurde viel mit Holz gearbeitet und an allen Decken befinden sich Sprinkler, falls es einmal brennen sollte. (Bild: PD)

Die neuen Zimmer in der «Hofwis» sind hell gestaltet. Es wurde viel mit Holz gearbeitet und an allen Decken befinden sich Sprinkler, falls es einmal brennen sollte. (Bild: PD)

Genau 718 Tage sind seit dem Spatenstich vom 7. Juni 2016 für den Um- und Neubau des Pflegeheims Hofwis in Mosnang vergangen. Heimleiter Johny Wehrli ist erfreut, dass am Samstag die neue «Hofwis» am Tag der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert werden kann: «Es war ein intensive, aber interessante Bauphase. Auch unsere Bewohner haben die Bauarbeiten als spannend empfunden und mitverfolgt.» Es habe bereichernde Begegnungen zwischen den Bewohnern und den Bauarbeitern gegeben. «Wenn ich das Endprodukt anschaue, muss ich sagen, dass es eine gelungene Sache ist», sagt Johny Wehrli. Besonders stolz ist der Heimleiter auf die Tatsache, dass während des Umbaus der volle Betrieb aufrechterhalten werden konnte.

Mehrwert für die Bewohner und das Personal

Als Betriebsleiter sei es ihm besonders wichtig, sowohl die Perspektiven der Bewohner als auch des Personals einzunehmen. «Da ich selbst in der Pflege gearbeitet habe, weiss ich, was das Pflegepersonal braucht, um gut arbeiten zu können», berichtet Johny Wehrli. Umso schöner sei es für ihn, beim Neubau einen Mehrwert für das Personal und die Bewohner erkennen zu können.

Johny Wehrli, Heimleiter "Hofwis". (Bild: Timon Kobelt)

Johny Wehrli, Heimleiter "Hofwis". (Bild: Timon Kobelt)

So werden die Abläufe für die Pflegenden effizienter und die Wege kürzer. Man habe ausreichend in neue Geräte und Maschinen investiert, so Wehrli. So steht etwa der Nachtwache ein neues Kamera-Überwachungssystem zur Verfügung, das alle Gänge und den Eingangsbereich filmt. Somit weiss die Nachtwache sofort, wo jemand Hilfe braucht. Die Wäscherei wurde neu konzipiert und mit modernen Maschinen ausgestattet, sodass man den unterschiedlichen Hygienebereichen gerecht wird. Bewohner, die gerne beim Zusammenlegen von Wäsche helfen wollen, können das Personal unterstützen. Der neue Bettenlift erreicht alle fünf Geschosse der «Hofwis». Der Lift bietet den Vorteil, dass Bewohner im Notfall liegend transportiert werden können. Im ganzen Gebäude sind in den Gängen Leseecken eingerichtet. «Unsere Bewohner sitzen meist lieber im Gang als im Zimmer, denn im Gang ist viel mehr los», sagt Johny Wehrli.

(Bild: PD)
Ein Bewohner feiert seinen 100. Geburtstag. Dies soll auch erkenntlich sein. (Bild:Timon Kobelt)
In der Waschküche sind neue Maschinen installiert worden. (Bild: Timon Kobelt)
(Bild: PD)
Johny Wehrli zeigt das neue Kamera-Überwachungssystem, das der Nachtwache zur Verfügung steht und die Gänge und den Eingangsbereich filmt. (Bild: Timon Kobelt)
Die Sprinkler sind an allen Zimmerdecken angebracht worden, falls einmal ein Brand ausbrechen sollte. (Bild: Timon Kobelt)
Ein Rundgang für die Demenzerkrankten. (Bild: Timon Kobelt)
Auch Tiere sind rund um die "Hofwis" zu finden (Bild: PD)
27 von 36 Zimmern haben Balkone oder Sitzplätze. (Bild: Timon Kobelt)
Hier ist eine gemütliche Lese-Ecke zu sehen. Motive aus der Scherenschnitt-Kunst von Jolanda Brändle zieren die Wände. (Bild: Timon Kobelt)
Die Kappelle ist im obersten Geschoss angesiedelt. (Bild: PD)
Auch die Büroräume sind hell. Gegen den Gang sind sie verglast. (Bild: PD)
Eine neue Nasszelle. (Bild: PD)
(Bild: PD)
Ein nagelneues Zimmer (Bild: PD)
Die modernisierte Cafeteria hat eine neue Deckenbeleuchtung erhalten. Zusätzlich ist die Decke mit einer eingebauten Lautsprecheranlage und mit einer induktiven Anlage für Hörgeräte ausgerüstet. (Bild: Timon Kobelt).
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So sieht es in der neuen "Hofwis" aus

Helle Zimmer mit guter Luft

Am meisten profitieren die Bewohner von teils neuen, teils renovierten Zimmern. «Diese sind sehr hell und mit viel Holz konzipiert», sagt Johny Wehrli. Neue Lüftungen sollen für eine gute Luftqualität sorgen. Ausserdem verfügen nun alle 36 Zimmer über eine Nasszelle, die modernem Standard entspricht. 27 Zimmer haben einen Aussensitzplatz oder Balkon. «Das macht enorm viel aus», meint Johny Wehrli. Er fügt an, dass die Bewohner eigene Möbel mitbringen können, was eine persönliche Note ermögliche. Aufgrund der Neuerungen werden die Tarife für die Zimmer leicht angehoben.

Dem Chef bleibt nicht mehr viel Zeit

Weitere Highlights aus Sicht von Johny Wehrli sind Deckenlautsprecher im Speisesaal und in der Cafeteria. Diese können drahtlos direkt mit Hörgeräten verbunden werden. Auch zwei Rundgänge für Demenzerkrankte, einer drinnen und einer draussen, bereiteten ihm Freude. «Diese wurden auch schon rege genutzt, was mir zeigt, dass die Rundgänge funktionieren», sagt Johny Wehrli. Rund 6,2 Millionen Franken kostet der Um- und Nebau der «Hofwis». Der Heimleiter ist der Gemeinde extrem dankbar, dass sie dem Baukredit zugestimmt hat: «Dies ist in der heutigen Zeit bei einem Heim alles andere als selbstverständlich.» Allzu viel Zeit wird Johny Wehrli nicht mehr im neuen Heim verbringen. Ende Jahr geht er in Pension. Dies schmerze zwar ein wenig. «Doch zumindest weiss ich, dass ich etwas aktiv mitgestalten konnte und meiner Nachfolge eine gelungene ‹Hofwis› übergeben kann.»

Hinweis

Der Tag der offenen Tür startet am Samstag, 26. Mai, um 9.45 Uhr auf dem Gelände der "Hofwis".

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