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Das lange Warten hat ein Ende: Nun fahren die neuen Postautos auch im Obertoggenburg

Seit dem vergangenen Freitag sind auf der Churfirsten-Linie moderne Doppelstock-Busse unterwegs. Sie lösen die alten Modelle ab, die zum Schluss grössere Mängel aufwiesen.
Sabine Camedda
Unterwegs in Richtung Obertoggenburg: Auf der Churfirsten-Linie werden seit einigen Tagen die neuen Doppelstock-Postautos eingesetzt. (Bild: Sabine Camedda)

Unterwegs in Richtung Obertoggenburg: Auf der Churfirsten-Linie werden seit einigen Tagen die neuen Doppelstock-Postautos eingesetzt. (Bild: Sabine Camedda)

Die Doppelstock-Postautos der neusten Generation sind nun auch im Toggenburg unterwegs. Rund eineinhalb Jahre nach der Präsentation durch Postauto Ostschweiz werden sie auch auf der Churfirsten-Linie zwischen Wattwil und Buchs eingesetzt.

Wie Roger Walser, Leiter Verkauf des Gebiets Ost von Postauto, erklärt, sind seit dem vergangenen Freitag drei solcher Postautos auf dem Kurs 790 unterwegs. In dieser Woche werde ein viertes Fahrzeug ausgeliefert. Bis Ende dieses Monats sollte dann das fünfte folgen.

Damit ist die Ära der alten Doppelstock-Postautos definitiv zu Ende. Nach über 14 Dienstjahren wiesen die Fahrzeuge einige technische Mängel auf, was vermehrt von Kunden bemängelt wurde.

Chauffeure sollen sich wohl fühlen

Die Postauto-Chauffeure seien auf den neuen Fahrzeugen geschult worden, bevor sie diese fahrplanmässig nutzten, sagte Roger Walser. Es sei Postauto Ostschweiz sehr wichtig, dass sich die Fahrer wohl fühlen auf den Fahrzeugen.

Bei der Handhabung der Instrumente und bei der Bedienung des Automaten zum Billetverkauf unterscheiden sich die neuen Postautos nicht von den alten. Die neuen Busse seien mit 13 Metern aber einen Meter länger als die bisherigen Doppelstöcker, was ein leicht anderes Fahrgefühl gebe. Daran hätten sich die Chauffeure erst gewöhnen müssen.

«Die neuen Fahrzeuge sind bei unseren Chauffeuren sehr gut angekommen und sie sind sehr froh, dass sie diese neuen Busse nun endlich benutzen dürfen», sagt Roger Walser. Auch bei den Passagieren, die in den ersten Tagen die Strecke befahren haben, kamen die neuen Fahrzeuge gut an, fügt Roger Walser hinzu. Allerdings dürfte es noch nicht sehr viele Rückmeldungen gegeben haben, weil die Fahrzeuge seit noch nicht einmal einer Woche auf der Strasse verkehren.

Dritte Türe als bedeutendes Plus

Als wesentliche Vorteile der neuen Fahrzeuge streicht Roger Walser hervor, dass die Motoren den neusten Abgasnormen entsprechen würden. Der Komfort der Gäste werde durch die dritte Türe massiv erhöht, glaubt Roger Walser. Vor allem in der Wander- und in der Wintersaison sowie in Stosszeiten, wenn viele Gäste das Postauto nutzen würden, werde die Einsteigesituation einfacher und gehe rascher vonstatten.

Für die Wintersaison ist geplant, dass die Postautos an ihrem Heck mit Gepäckkästen ausgestattet werden, in welche Ski und Snowboards verstaut werden können. Dies sichert ebenfalls den Komfort der Gäste im Postauto auf der Churfirsten-Linie.

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