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Das Herz von Matthias Hüppi schlägt bei den rot-schwarzen Supportern des FC Bazenheid grün-weiss

Fast 40 Jahre beim Schweizer Fernsehen – seit 15 Monaten Präsident beim FC St.Gallen. Der 61-jährige Matthias Hüppi wusste beim Besuch des Toggenburger Fussballclubs einiges zu erzählen.
Beat Lanzendorfer
Der Vorstand der Bazenheider Supporter mit FC St.Gallen-Präsident Matthias Hüppi (Mitte). Karl Stadler, Präsident, Andrea Lüthi, Kassierin, Hans «Hasä» Stadler, Beisitzer, und Norbert Maurer, Aktuar (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Vorstand der Bazenheider Supporter mit FC St.Gallen-Präsident Matthias Hüppi (Mitte). Karl Stadler, Präsident, Andrea Lüthi, Kassierin, Hans «Hasä» Stadler, Beisitzer, und Norbert Maurer, Aktuar (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Alain Sutter war schon da, Hausi Leutenegger auch. Den Supportern des FC Bazenheid gelingt es Jahr für Jahr, einen hochkarätigen Referenten für ihre Hauptversammlung zu gewinnen. Am Montagabend war es Matthias Hüppi, der die Anwesenden im voll besetzten Landhaus-Saal in seinen Bann zog.

Kaum hatte der 61-jährige Matthias Hüppi mit seinen Ausführungen begonnen, demonstrierte er, wie flexibel er nach vier Jahrzehnten beim Schweizer Fernsehen ist. Seine vorbereitete Power-Point-Präsentation liess sich plötzlich nicht mehr an die Wand projizieren – kurzerhand referierte er auswendig.

Anhänger und Präsident in einem

Er habe vor gut einem Jahr das Amt des Präsidenten mit dem Anspruch angetreten, Veränderungen beim FC St.Gallen umzusetzen.

«Wenn man etwas verändern will, muss man die Menschen überzeugen.»

Wenn nicht alle von diesen Veränderungen überzeugt seien, sei es manchmal unumgänglich, dass man sich trenne.

Wie sehr ihm der Verein am Herzen liegt, zeigte er anhand eines Bildes – zum Glück für ihn versagte die Technik zu diesem Zeitpunkt noch nicht – auf dem ein Leuchtturm zu sehen war. Dessen Spitze war mit den Farben Grün und Weiss bemalt. «Nebst den grün-weissen Farben sind noch rostige Flecken zu sehen.»

Er und sein Team hätten sich zum Ziel gesetzt, den Verein von Innen zu verändern, dann seien irgendwann auch die rostigen Flecken nicht mehr sichtbar. Für ihn geniesse der Teamgedanke absolute Priorität. Nebst der Mannschaft bilden sowohl die Geschäftsleitung als auch der Verwaltungsrat eine geschlossene Einheit, welche nach aussen die gleiche Meinung vertrete.

Ängste zur sportlichen Zukunft kennt er nicht

Auftritte wie dieser seien für ihn keine Pflicht. «Ich gehe gerne unter die Leute. Das Toggenburg kenne ich übrigens sehr gut und weiss, dass hier sehr viele Fans mit dem FC St.Gallen mitfiebern.» Ängste im Saal zur sportlichen Zukunft konnte er im Keim ersticken oder redete sie mit seinem Optimismus weg.

«Uns ist bewusst, dass mit den vielen auslaufenden Verträgen einiges an Arbeit auf uns zukommt. Wir werden aber auch in der kommenden Saison über eine schlagkräftige Mannschaft verfügen.»

Auch in Punkto Nachwuchs komme der Verein dem Anspruch, jährlich zwei bis drei eigene Spieler in die 1. Mannschaft zu integrieren, immer näher. «Wir haben aktuell in den U-Mannschaften 26 Juniorennationalspieler.» Silvan Hefti, Alessandro Kräuchi oder Leonidas Stergiou seien drei Beispiele, die aufzeigen, dass das Nachwuchskonzept Future Champs Ostschweiz langsam Früchte trage.

Ein Gelb-Schwarzer war auch im Saal

Mit der Aussage «Der Weg geht weiter, die Aufgabe ist spannend», beendete Hüppi nach gut einer Stunde seine Ausführungen. Mehr Werbung für seinen Lieblingsverein brauchte er nicht zu betreiben. Bei einem Grossteil der Anwesenden schlägt nebst dem rot-schwarzen FC-Bazenheid-Herz sowieso noch jenes der Espen in der Brust.

Eine Ausnahme bildet höchstens Emil «Migg» Gämperle, seit Jahrzehnten FCB-Supporter. Dessen Sohn Harald feierte am Sonntag als Co-Trainer der Berner Young Boys den zweiten Meistertitel in Folge.

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