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Das ganze Toggenburg liest das gleiche Buch

Geht es nach den Verantwortlichen des Lesefestivals 2018, wird ein bestimmtes Buch diesen Sommer von den Toggenburger Erwachsenen oft gelesen. Auch für Kinder und Jugendliche gibt es ein Programm.
Ruben Schönenberger
Das Buch "Tod auf dem Klangweg" soll wie hier bei den Organisatoren des Lesefestivals 2018 möglichst oft zuoberst auf dem Bücherstapel zu liegen kommen.

Das Buch "Tod auf dem Klangweg" soll wie hier bei den Organisatoren des Lesefestivals 2018 möglichst oft zuoberst auf dem Bücherstapel zu liegen kommen.

Die Verantwortlichen des Lesefestivals 2018 haben sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Den Sommer über sollen möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner des Thur- und Neckertals den Krimi «Tod auf dem Klangweg» von Regula Stadler lesen. Die Autorin selber wird mit drei Lesungen an verschiedenen Orten die Lust auf das Buch möglichst steigern.

Natürlich sollen auch andere Bücher gelesen werden, dazu verfügen alle Bibliotheken über Listen mit Vorschlägen für die geeignete Sommerlektüre. In der letzten Festivalwoche bieten die Bibliotheken zudem die Gelegenheit zum Austausch von Leseerfahrungen.

Pro Buch gibt’s einen Stempel

Das Festival richtet sich jedoch nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder: Vom 8. Juni bis zum 26. August sollen diese zum Lesen animiert werden. Dazu erhalten Schülerinnen und Schüler einen Lesepass. Wer ein Buch ausleiht und wieder zurückbringt, erhält einen Stempel. Wer über die Zeit des Lesefestivals mindestens drei Stempel sammelt, darf am Abschlussfest mit Kinderkonzert von Tiger-Flizzer – begleitet von Live-Zeichnungen von Alice Hauschild – dabei sein und erhält in einer Verlosung die Chance auf Preise wie zum Beispiel Büchergutscheine. Damit, so die Veranstalter, sollen auch jene Kinder angesprochen werden, die nicht zu den klassischen Leseratten gehörten.

Auch die Jugendlichen hat das Organisationskomitee nicht vergessen. Um diese Zielgruppe möglichst gut zu erreichen, legt man hier den Fokus aber nicht aufs Lesen, sondern auf einen anderen Zugang zur Sprache. Schon ab kommender Woche befassen sich Lernende am Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Toggenburg in Wattwil mit Poetry Slam. Nach Anschauungsbeispielen und Performance-Workshops werden sich die Lernenden selber in einem Wettkampf messen. Die vier bis sechs besten dürfen dann am 24. August am grossen Finale in der Aula der Kantonsschule Wattwil teilnehmen. Das Organisationskomitee des Lesefestivals hofft, dass auch einige Oberstufen mitmachen. Diese würden über das Regionale Didaktische Zentrum (RDZ) Wattwil informiert. Und auch Kanti-Schülerinnen und Kanti-Schüler sind willkommen.

Alle vier Jahre ein Projekt

Durchgeführt wird das Festival von der Vortrags- und Lesegesellschaft im Toggenburg und von den Toggenburger Bibliotheken im Thur- und Neckertal. Es steht in der Tradition der Veranstaltungen Lesehunger (2010) und Erlesen (2014). Die Verantwortlichen möchten damit nicht nur die Lesefreude bei den Toggenburgerinnen und Toggenburger steigern, sondern auch Aufmerksamkeit für die Bibliotheken schaffen. Diese seien Kulturträger und brächten Bücher in die Region, wie das Organisationskomitee an einer Informationsveranstaltung ausführte. Auch als Bildungsträger seien die Bibliotheken wichtig, Schulklassen gehörten zu den regelmässigsten Gästen.

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