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Damals: Sportgeschichte für die Kunstturn-Szene

Das «Toggenburger Tagblatt» veröffentlicht jede Woche Begebenheiten aus vergangenen Zeiten. Was ist vor 100, 50, 20 oder 10 Jahren im Toggenburg passiert
Vor zehn Jahren, am 4. Dezember 2008, erfolgte der Spatenstich für das Regionale Leistungszentrum, RLZO, in Wil. (Bild: PD)

Vor zehn Jahren, am 4. Dezember 2008, erfolgte der Spatenstich für das Regionale Leistungszentrum, RLZO, in Wil. (Bild: PD)

Vor 100 Jahren

30. November: Wattwil. Die Uebernahme der Thurkorrektion durch die politische Gemeinde ist eine Selbstverständlichkeit und wird von keiner Seite bestritten werden. Sobald sich die Finanzlage der Gemeinde empfindlich bessert, muss darauf geachtet werden, durch Anlage eines Risiko-Fonds für allfällige Naturereignisse mit grossen Schäden eine finanzielle Reserve zu schaffen, um einer plötzlichen starken Inanspruchnahme der Gemeindekasse beizeiten zu begegnen. Denn tatsächlich ist die Uebernahme des Risikos durch die Gemeinde der bedenklichste Punkt der ganzen Vorlage.

30. November: Wattwil. An die Bauersame! Es geht daher die dringende Bitte, der grippekranken Soldaten zu gedenken. Liebesgaben in erfrischenden Lebensmitteln, wie Eier, Honig, Suppenhühner werden von den Kommissionsmitgliedern des Landw. Vereins Wattwil mit Dank entgegengenommen. Der Einfachheit halber werden die Gaben gesamthaft in 1 bis 2 Spitäler, wo der grösste Teil unserer pflichtgetreuen Toggenburger Soldaten untergebracht sind, versandt.

Vor 50 Jahren

29. November: Lichtensteig. Das Geläute an der bisherigen paritätischen Kirche unseres Städtchens bestand bekanntlich aus Stahlgussglocken. Sie haben von Anfang an nicht befriedigt. Der Chronist des Kirchenbaues 1866–1868, der kath. Ortspfarrer J. Oesch, gab schon vor 100 Jahren der allgemeinen Enttäuschung Ausdruck in den Worten: «Es bleibt einer späteren Generation vorbehalten, für Lichtensteig ein schöneres Geläute anzuschaffen.» Nun ist es so weit. Der Freudentag von Katholisch Lichtensteig wird zugleich ein solcher für die Firma Eschmann selber sein. Unsere Dreifaltigkeitsglocke wird nämlich als Jubilarin aus der Erde steigen. Sie wird die 500. Glocke sein, die in der Firma Eschmann gegossen wird.

Vor 20 Jahren

30. November: Ganterschwil. Sonnenhof: Vom Heim zur Klinik. Viele wissen wenig von den Aufgaben dieses Zentrums. Grund genug für die Leitung, gemeinsam mit dem Weihnachtsbasar einen Tag der offenen Tür zu machen. Im «Sonnenhof», dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Zentrum wohnen 34 Kinder und Jugendliche, die verhaltensauffällig sind. Sie kommen hierher, wenn andere Massnahmen nicht mehr weitergeholfen haben. Sie sind im Alter zwischen 9 und 18 Jahren und leben in Wohngruppen, umsorgt, betreut und unterrichtet von Ärzten, Erziehern, Lehrern. Sozialpädagogen, Psychologen und Sozialarbeitern. Eingewiesen werden sie von den Eltern oder Erziehungsverantwortlichen. Die Kosten für den Aufenthalt tragen die Krankenkassen und die Invalidenversicherung. Der «Sonnenhof» ist Aufnahmestelle für schwierige Kinder und Jugendliche geworden und steht seit 1997 als Klinik auf der Spitalliste des Kantons St. Gallen.

Vor 10 Jahren

1. Dezember: Wildhaus-Alt St. Johann. Die neue Gemeinde ist beschlossene Sache. Die Wildhauser stimmten mit 420 zu 185 Stimmen der Fusion zu, bei einer sehr hohen Stimmbeteiligung von 70 Prozent. In Alt St. Johann gingen mit einer Beteiligung von 57 Prozent etwas weniger Stimmberechtigte an die Urne. Sie sagten jedoch mit 483 zu 99 Stimmen noch deutlicher Ja zu einer Vereinigung mit Wildhaus.

1. Dezember: Nesslau-Krummenau/Stein. Deutliches Ja im Grundsatzentscheid zur Fusion von Stein und Nesslau-Krummenau. Sowohl die Steiner als auch die Nesslau-Krummenauer Bevölkerung sagt deutlich Ja zur Grundsatzabstimmung über die Vereinigung ihrer beiden Gemeinden. Die Nesslau-Krummenauer sagten mit 941 zu 127 Stimmen Ja, bei einer Stimmbeteiligung rund 47 Prozent. In Stein sind die Zahlen zwar kleiner, jedoch nicht weniger deutlich. Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 58 Prozent sagten 143 Ja und nur gerade 15 Nein zur Prüfung der Fusion mit dem grösseren Nachbarn.

2. Dezember: Kirchberg. Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) stimmte einem Kredit von 7,5 Millionen Franken für die zweite Bauetappe der Deponie Burgauerfeld in Flawil zu.

4. Dezember: Toggenburg. Regionales Leistungszentrum befindet sich auf der Zielgeraden. Der Spatenstich für ein Regionales Leistungszentrum Ost (RLZO) in Wil wurde vorgenommen. Für die Kunstturn-Szene in der Ostschweiz ist somit Sportgeschichte geschrieben worden. Das neue RLZO soll jährlich gegen 1000 jungen Menschen die Gelegenheit bieten, sich darin zu betätigen. Das RLZO soll auch dazu dienen, der Bewegungsarmut von Jugendlichen entgegenzuwirken.

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