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Zehn Persönlichkeiten kommen aus dem Toggenburg

Mehrere Persönlichkeiten aus der Region spielen gemäss einem Magazin in der Ostschweiz eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind darunter ausschliesslich Männer zu finden.
Martin Knoepfel

Die Ostschweiz hat zugelegt, von 222 auf 250 Persönlichkeiten. Das zumindest, wenn man die Auswahl des Magazins «Leader» zum Massstab nimmt. Es porträtierte im Dezember die Damen und Herren, eingeteilt in verschiedene Kategorien. Diese überschneiden sich naturgemäss. Die aufgeführten Persönlichkeiten stammen aus den Kantonen Appenzell Ausser- und Innerrhoden, St. Gallen und Thurgau.

Keine Toggenburger in der Kategorie Wissenschaft

Die zahlenmässig grösste Kategorie bildet wie im vergangenen Jahr die Wirtschaft, wobei hier festgehalten wird, dass es sich um eine Auswahl der «Top-Shots» handle. Weitere Kategorien sind die Politik, die Wissenschaft, Kultur und Unterhaltung, der Sport sowie die Kulinarik.

Auf der neuesten Liste findet man zehn Toggenburger. Sie tauchen in allen Kategorien mit Ausnahme der Wissenschaft auf. In der Ausgabe von vor einem Jahr waren es noch sieben Toggenburger und eine Toggenburgerin gewesen. Diesmal kommt die Liste rein männlich daher.

Ein Quartett kommt aus der Wirtschaft

Richard Kuhn wollte als Kind Fussballer oder Bäcker werden. (Bild: Urs Hemm)

Richard Kuhn wollte als Kind Fussballer oder Bäcker werden. (Bild: Urs Hemm)

Neu unter den «Top-Shots» der Wirtschaft findet man Richard Kuhn, den Geschäftsleiter und Verwaltungsratspräsidenten der Kuhn Back & Gastro AG. Der gelernte Bäcker-Konditor und Absolvent des Executive MBA der HSG leitet in fünfter Generation den 130 Jahre alten Familienbetrieb aus Brunnadern, der laut Angaben im Internet-Auftritt an zehn Standorten – in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und Zürich – mehr als 180 Personen beschäftigt.

Der frühere FCSG-Präsident Dölf Früh lebt heute in Teufen. (Bild: Steffen Schmidt/freshfocus)

Der frühere FCSG-Präsident Dölf Früh lebt heute in Teufen. (Bild: Steffen Schmidt/freshfocus)

Ebenfalls in der Kategorie Wirtschaft findet man den früheren Präsidenten des FC St. Gallen, Dölf Früh, der in Hemberg aufgewachsen und Bürger von Mogelsberg (heute Neckertal) ist. Den meisten Ostschweizern ist er als früherer Präsident des FC St. Gallen bekannt. Er ist heute als Immobilienunternehmer an seinem Wohnort Teufen tätig.

Wieder unter den «Top-Shots»

Albert Baumann ist erneut unter den "«Top-Shots"»aufgeführt. (Bild: PD)

Albert Baumann ist erneut unter den "«Top-Shots"»aufgeführt. (Bild: PD)

Erneut ins «Who is who» haben es zwei weitere Persönlichkeiten aus der Wirtschaft geschafft. Es handelt sich um Albert Baumann, Unternehmensleiter der Micarna mit Standorten in Bazenheid und Courchepin (FR), und um Mirko Lehmann, CEO der Innovative Sensor Technology (IST), Ebnat-Kappel.

Bei Albert Baumann wird erwähnt, dass die Firma eine App hat entwickeln lassen, mit der Bauern direkt mit der Micarna in Kontakt treten können, wenn sie Tiere verkaufen wollen. So schafft die Micarna eine direkte Beziehung zu den Bauern unter Umgehung der Viehhändler.

Mirko Lehrmann trainiert in seiner Freizeit Ebnat-Kappler Fussballjunioren. (Bild: PD)

Mirko Lehrmann trainiert in seiner Freizeit Ebnat-Kappler Fussballjunioren. (Bild: PD)

Bei Mirko Lehmann weist das Verzeichnis darauf hin, dass die IST AG die Produktepalette und die weltweite Präsenz ausgebaut hat. Die Firma, ursprünglich ein Drei-Mann-Unternehmen, beschäftige weltweit rund 400 Personen und sei ein führender Anbieter im Bereich der Sensorik.

Obertoggenburger aus Politik und Kultur

Ivan Louis ist über die Parteigrenzen geachtet . (Bild: Martin Knoepfel)

Ivan Louis ist über die Parteigrenzen geachtet . (Bild: Martin Knoepfel)

Nur je ein Obertoggenburger aus den Kategorien Politik sowie Kultur und Unterhaltung werden als Persönlichkeiten eingestuft. Dem früheren Kantonsratspräsidenten Ivan Louis (SVP, Nesslau) wird attestiert, dass er weit über die Parteigrenzen hinaus geachtet ist. Im Kantonsrat zähle er zu den sachlichen Politikern, heisst es weiter.

Martin Sailer engagiert sich auch im Kantonsrat für die Kultur. (Bild: PD)

Martin Sailer engagiert sich auch im Kantonsrat für die Kultur. (Bild: PD)

Neu unter den «Top-Shots» in der Kultur ist ein weiterer Kantonsrat, Martin Sailer (SP, Unterwasser). Sein Kleintheater «Zeltainer» sei eines der renommiertesten der Schweiz. Zudem habe er den Pumptrack Toggenburg in Wildhaus lanciert, heisst es anerkennend.

Ein Duo stammt aus dem Sport

In der Kategorie Sport trifft man unter anderem den wohl bekanntesten Toggenburger Sportler an. Es handelt sich um den Skispringer und vierfachen Olympia-Goldmedaillengewinner Simon Ammann. Der von ihm entwickelte gekrümmte Bindungsstab und der neue Karbonschuh werden allerdings in der Würdigung nicht erwähnt.

Simon Ammann vor dem Weltcup in Engelberg. (Bild: ky/Urs Flueeler)

Simon Ammann vor dem Weltcup in Engelberg. (Bild: ky/Urs Flueeler)

Auch der zweite Toggenburger in der Kategorie Sport ist ein alter Bekannter, allerdings im Gegensatz zu Simon Ammann vor allem im Sommer aktiv. Es handelt sich um den Schwinger Daniel Bösch aus Kirchberg, der in seinem Palmarès unter anderem den letzten Olma-Schwinget und den Unspunnen-Schwinget von 2011 aufführen kann.

Olma-Schwinget 2018 mitSieger Daniel Boesch. (Bild:Michel Canonica)

Olma-Schwinget 2018 mit
Sieger Daniel Boesch. (Bild:
Michel Canonica)

Nicht ganz klar ist, weshalb der Kunstturner Pablo Brägger als Kirchberger bezeichnet wird. Im Nationalkader des Schweizerischen Turnverbands ist er mit dem Wohnort Oberbüren zu finden. Er ist deshalb in den zehn Toggenburgern nicht eingeschlossen.

Zwei Vertreter aus der Kulinarik

Die Kategorie «Gastronomie» wird neu «Kulinarik» genannt. Auch hier findet man ein Toggenburger Duo.

Roland Stump ist Hotelier in Wildhaus. (Bild: Urs Hemm)

Roland Stump ist Hotelier in Wildhaus. (Bild: Urs Hemm)

Der Hotelier Roland Stump aus Wildhaus ist neu im «Who's who» 2018 zu finden. Er führe eine der besten Seminar-Locations in der Ostschweiz, heisst es anerkennend. Zudem setze er kulinarisch Zeichen und sei Mitglied des Verwaltungsrats der Säntis-Schwebebahn AG. Schon Roland Stumps Vater hat die idyllisch gelegene «Alpenrose» geleitet.

Walter Hungerbühler hat 2009 eine Käserei in Oberrindal gekauft. (Bild: Martina Signer)

Walter Hungerbühler hat 2009 eine Käserei in Oberrindal gekauft. (Bild: Martina Signer)

Ebenso neu unter den «Top-Shots» wie Roland Stump ist der Käser Walter Hungerbühler aus Oberrindal (Lütisburg). Dieser habe seit 2013 rund zehn neue Käsesorten auf den Markt gebracht und zahlreiche Auszeichnungen für seine Produkte erhalten, begründen die Autoren die Wahl unter die Leader.

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