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CVP unterstützt Strategie des Gemeinderates

Die CVP Toggenburg äussert sich in einer vor dem Wochenende verschickten Medienmitteilungen positiv zur entwickelten Alternativstrategie des Wattwiler Gemeinderates im Zusammenhang mit dem Spital Wattwil.
Der Gemeinderat Wattwil sieht eine alternative Strategie für den Spital vor. (Bild: Mareycke Frehner)

Der Gemeinderat Wattwil sieht eine alternative Strategie für den Spital vor. (Bild: Mareycke Frehner)

Die Partei schreibt: «Die CVP Toggenburg unterstützt das Vorhaben für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Standortes Wattwil und dankt dem Gemeinderat für die grosse Arbeit.»

Bedarfsgerechtes Angebot könne geschaffen werden

Die CVP Toggenburg reagierte letztes Jahr mit grossem Unverständnis auf die Absicht des Verwaltungsrates der Spitalverbunde des Kantons St. Gallen, mittelfristig auf das Angebot von Betten und somit von stationären Spitalleistungen in Wattwil zu verzichten. «Es war wie eine Ohrfeige an die Adresse der Spitalverantwortlichen, den vielen Mitarbeitenden und der ganzen Bevölkerung im Toggenburg», heisst es in der Mitteilung der CVP Toggenburg.

Inzwischen wurde viel gearbeitet, auf allen Seiten. Am Donnerstag hat die Gemeinde Wattwil nun eine Alternativstrategie vorgelegt. Die CVP Toggenburg gratuliere dem Gemeinderat Wattwil für den konstruktiven Lösungsansatz und für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in Wattwil und im Toggenburg.

Mit der integrierten Gesundheitsversorgung Toggenburg könne ein bedarfsgerechtes Angebot geschafft werden, schreibt Thomas Feller, Präsident der CVP Toggenburg. Dadurch können die Talbewohner weiterhin gut versorgt werden und es werden Arbeitsplätze erhalten. Gleichzeitig könne dem Hausärztemangel entgegengewirkt werden. Es gelte, das vorgeschlagene Modell weiter zu entwickeln.

Modell in Projektarbeit integrieren

Die CVP erwarte nun vom kantonalen Lenkungsausschuss, dass dieser dieses Modell ebenfalls in ihre weitere Projektarbeit integrieren werde. Ohnehin gehe die CVP Toggenburg davon aus, dass im Teilprojekt 4 des kantonalen Lenkungsausschusses demnächst politisch und strategisch tragbare Lösungen präsentiert werden, schreibt sie. Auch dürfe sich der Kanton für die Gesundheitsversorgung in den Regionen nicht aus der Verantwortung ziehen. (pd/lim)

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