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Oktober 2018: Crowdfunding fürs Rathaus für Kultur erreicht 33333 Franken

Es sah lange nicht gut aus. Doch zum Schluss schafften die Verantwortlichen das ambitionierte Ziel.
Urs M. Hemm
Weil das Crowdfunding glückte, kann nun im Innern des Lichtensteiger Rathauses gearbeitet werden. (Bild: Sascha Erni)

Weil das Crowdfunding glückte, kann nun im Innern des Lichtensteiger Rathauses gearbeitet werden. (Bild: Sascha Erni)

Noch Mitte Monat sah die Lage für die Initianten des Rathauses für Kultur nicht rosig aus. Gerade mal 8400 Franken der geforderten 33'333 Franken hatten sie bis da mit ihrer Crowdfunding-Aktion sammeln können. Die Sammelaktion wurde durchgeführt, weil für die Verwandlung des Rathauses zum Rathaus für Kultur einige Umbaumassnahmen nötig sind. Damals sagte Sirkka Ammann, Mitinitiantin und Kulturschaffende: «Wir sind zuversichtlich. Dennoch gibt es einiges zu tun.» Dieser Optimismus war durchaus begründet, denn am Stichtag des Crowdfundings, dem 29. Oktober, um 12 Uhr, klingelten 33'643 Franken in der Kasse. «Es war extrem knapp, wir haben wirklich gezittert», sagte Sirkka Ammann gegenüber dem «Toggenburger Tagblatt» erleichtert.

Neben Geld- seien auch zahlreiche Sachspenden eingetroffen. So spendete beispielsweise ein St.Galler Kulturprojekt 100 Stühle oder aus einer Grossküche in Uznach, die umgebaut werde, seien Regale und Tresen zugesagt worden. Mit den Spenden sollen ein Ausstellungs- und Eventraum sowie ein kleiner gastronomischer Betrieb, die Rathaus-Stube, eingerichtet werden. Zudem soll im obersten Stockwerk eine Wohnung entstehen, wo sich Kunstschaffende aus aller Welt kurzzeitig einquartieren und arbeiten können. «Wir haben schon über 120 Bewerbungen aus der ganzen Welt dafür bekommen», sagt Sirkka Ammann. Darunter seien welche aus Kanada, China, Indien und Russland. Ausgewählt werde im November. Im Dezember dann sollen die Künstler der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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