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Christian Rufer ist neuer Schulratspräsident in Ebnat-Kappel

Überraschend deutlich ging die Schulratspräsidentenwahl in Ebnat-Kappel aus. Der
Kandidatenaustausch bei der FDP fällt beim Stimmvolk durch.
Ruben Schönenberger
Christian Rufer, Snowboardtrainer und Kandidat bei den Schulpräsidentenwahlen in Ebnat-Kappel (parteilos). Bild: Sabine Schmid

Christian Rufer, Snowboardtrainer und Kandidat bei den Schulpräsidentenwahlen in Ebnat-Kappel (parteilos). Bild: Sabine Schmid

Der parteilose Christian Rufer ist neuer Schulratspräsident in Ebnat-Kappel. Er schaffte die Wahl im ersten Wahlgang mit 932 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 844 Stimmen. Rufer zeigte sich erfreut, aber auch ein bisschen überrascht:

«Ich hätte kein so klares Resultat erwartet.»

Er fühle sich geehrt, dass ihn die Bevölkerung so klar bevorzugt habe. «Ich freue mich auf die Aufgabe und die Verantwortung», sagte Rufer weiter.

gewählt
Christian Rufer
parteilos
932
Verfügbare Sitze: 1
Mario Ammann
FDP
571
Emil Aerne
FDP
131
Absolutes Mehr
844 Stimmen

Bis Ende März ist Rufer noch unter Vertrag

Wann er diese neuen Aufgaben antreten kann, ist indes noch nicht ganz klar. Bis Ende März steht er noch als Snowboard-Nationaltrainer beim Schweizerischen Skiverband unter Vertrag. Es gelte nun, eine Übergangslösung zu finden. «Man kann ja bei einer solchen Wahl nicht vorgängig kündigen», sagte Rufer. «Wir finden sicher eine gute Lösung», zeigte er sich überzeugt. Es solle möglichst schon vor Weihnachten geklärt sein, was er wann bieten und was die Schulgemeinde abfangen könne.

Mario Ammann (FDP) holte 571 Stimmen und wurde damit nicht zum Schulratspräsidenten gewählt. (Bild: Sabine Schmid)

Mario Ammann (FDP) holte 571 Stimmen und wurde damit nicht zum Schulratspräsidenten gewählt. (Bild: Sabine Schmid)

Auf dem zweiten Platz folgte Mario Ammann (FDP), der zweite offizielle Kandidat. Er erzielte 571 Stimmen und muss sich somit deutlich geschlagen geben. Auf den dritten Platz schaffte es Emil Aerne mit 131 Stimmen.

Aernes Namen war auf den Wahlzetteln nicht vorgedruckt. Zwar war der FDP-Politiker von der überparteilichen Findungskommission vorgeschlagen worden, zog dann aber zu Gunsten seines Parteikollegen Mario Ammann zurück. Das kam nicht überall gut an. Die Arbeitgebervereinigung empfahl in einem Leserbrief in dieser Zeitung, trotzdem Aerne zu wählen. Michele Vela, Präsident der Vereinigung, sagte in einem Interview, Aerne sei «fähig, die verschiedenen Seiten zu einer Einigkeit zu führen und die Situation in der Gemeinde wieder zu beruhigen.» Die Wählerinnen und Wähler haben nun weder das Vorgehen der FDP goutiert noch sind sie der Empfehlung der Arbeitgeber gefolgt.

Die Stimmbeteiligung in Ebnat-Kappel betrug rund 50 Prozent. Auf vereinzelte Kandidaten entfielen 53 Stimmen. Die Wahl wurde nötig, weil der bisherige Schulratspräsident Pierre Joseph seinen Rücktritt per Ende Jahr bekanntgab.

So lief der Wahlkampf ab

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