Interview
Christian Jung von der Viehschaukommission Bütschwil weiss: «Talaufwärts auffahren funktioniert auch»

Mehr als 20 Jahre lang befand sich der Viehschauplatz mitten im Dorf Bütschwil, doch diese Wiese ist nun überbaut. Darum wird die Miss Bütschwil am 2. Oktober in Dietfurt gekürt.

Peter Jenni
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Christian Jung auf der neuen Viehschauwiese beim Schulhaus Dietfurt. (Bild: Peter Jenni)

Christian Jung auf der neuen Viehschauwiese beim Schulhaus Dietfurt. (Bild: Peter Jenni)

Christian Jung und Manuel Oberholzer haben in der Viehschaukommission die Arbeit von Michael Böhi und Meinrad Marty übernommen. Am Mittwoch, 2. Oktober, findet die Viehschau von Bütschwil anstatt auf der Braui-Wiese erstmals in Dietfurt statt. Die Auffuhr der Bütschwiler und Dietfurter Bauern mit ihren geschmückten und herausgeputzten Kühen und Rindern ist um 9 Uhr.

Weshalb muss die Schau von der Braui-Wiese wegziehen?

Christian Jung: Bereits vor zwei Jahren mussten wir den Platz innerhalb der Braui-Wiese verschieben. Inzwischen ist diese überbaut und die Festwirtschaft musste der Landi weichen.

Wie sind Sie auf den neuen Platz beim Schulareal in Dietfurt gekommen?

Wir hatten mehrere Optionen, hätten jedoch für die Festwirtschaft ein Zelt aufstellen müssen, was wir unbedingt verhindern wollten. So kamen wir auf den Platz bei der Schulanlage in Dietfurt. Beste Infrastruktur und genügend Parkplätze, wobei wir die Turnhalle als Festwirtschaft benützen können. Das ganze Areal gehört der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil.

Was für Probleme müssen gelöst werden und wie sieht es bezüglich des Verkehrs aus?

Ein Problem bildet die Bahnstrecke, die das obere Ende der Viehschauwiese abgrenzt. Hier müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit weder Personen noch Vieh gefährdet sind. Bezüglich des Verkehrs ändert sich nicht viel, ausser dass die Bütschwiler Bauern nun Richtung Dietfurt auffahren und es bei der Abzweigung Schulstrasse zu kurzen Stockungen kommen kann. Die Verkehrsteilnehmer bitten wir um Rücksicht und Verständnis. Ebenso darum, bei entgegenkommenden Herden soweit auf das vordere Fahrzeug aufzufahren, damit keine Tiere zwischen die Fahrzeuge gelangen können.

Erwarten Sie mit der Verschiebung nach Dietfurt einen Rückgang der Auffuhr?

Bisher wurden zur Bütschwiler Viehschau jeweils etwa 300 Tiere aufgeführt. Möglich, dass es an dieser Schau etwas weniger werden könnten. Falls es so ist, dürfte sich dies jedoch im kommenden Jahr, nach Eröffnung der Umfahrung, wieder einpendeln. Ansonsten sehe ich keine Probleme.

Wie gewohnt, werden die Landwirte gemeinsam, die nötigen Arbeiten an die Hand nehmen. Irene Fust und Anni Oberholzer sorgen mit einem eingespielten Team in der Festwirtschaft fürs leibliche Wohl der Landwirte und Besucher, wobei Gross und Klein zur Viehschau eingeladen sind. Neu wird über die Tombola ein Zuchtkalb verlost.

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