Der Schlachtplan hat funktioniert:
Bütschwil zieht in den Halbfinal ein

Die Toggenburgerinnen gewinnen im OFV-Cup das Duell um den Halbfinaleinzug gegen den FC Thusis-Cazis mit 3:2. Der Schlachtplan der Bütschwilerinnen lautete, ein Spiel aufzuziehen, welches ein schnelles Passspiel in den eigenen Reihen sowie ein rasches Umschaltspiel ermöglicht.

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Der Schuss ins Netz kurz vor Schluss des Spiels führt zur erneuten Führung des FC Bütschwil.

Der Schuss ins Netz kurz vor Schluss des Spiels führt zur erneuten Führung des FC Bütschwil.



Bild: Hans Mathys/Symbolbild

Schon in den ersten Minuten im Spiel gegen den FC Thusis-­Cazis auf dem Sportplatz St.Martin mit 50 Zuschauern spielte man im Strafraum der Bündnerinnen. Nach 20 Minuten sorgte Thalmanns Lattenschuss für ein erstes Raunen in den Zuschauerrängen. Beide Mannschaften konnten einige gute Chancen verzeichnen.

Letzter Corner vor dem Pausentee

Nach einem Abpraller entwischte eine gegnerische Stürmerin und tauchte alleine vor der Torfrau Heeb auf. Sie bewies super Reflexe und verhinderte die gegnerische Führung. Vor dem Pausentee wurde den Toggenburgerinnen ein letzter Corner zugesprochen. Hasler war im Zentrum zur Stelle und schoss das Leder mit viel Wille über die Torlinie.

Heimteam mit neuer Hoffnung und Druck aufs Tor

Ein Dreifach-Wechsel sorgte bei den Bütschwilerinnen für viel Rotation. In der Folge übernahm der FC Thusis-Cazis das Zepter und spielte munter nach vorne. Immer wieder konnten die Abwehrleute den Ball klären. Trotzdem fand ein gut getimter Steilpass eine Stürmerin, die alleine vor Heeb zum Ausgleich einschieben konnte. Das Heimteam schöpfte neue Hoffnung und drückte weiter aufs Tor. Doch auch die Toggenburgerinnen konnten weiterhin Chancen verzeichnen. Nach einem Schuss wurde der Abstauber zur vermeintlichen Führung wegen Offside aberkannt. Im nächsten Gegenzug landete der Ball wieder im Netz der Bütschwilerinnen.

Erneute Führung dank der Mittelfeldakteurin

Der Rückstand rüttelte die Spielerinnen so richtig wach. Dieses Mal entwischte Gübeli nach einem wunderbaren Steilpass von Thalmann der heimischen Hintermannschaft und sorgte für eine postwendende Reaktion. Kurz vor Schluss sorgten die jungen Wilden für Aufruhr. Schnyder lancierte Werder, die gekonnt auf Fabienne Brändle zurücklegte. Die Mittelfeldakteurin knallte das Leder zur erneuten Führung in die Maschen. Dank einer geschlossenen Teamleistung konnte die Equipe den knappen Vorsprung über die Zeit retten.

Mit dem Sieg stehen die Bütschwilerinnen erneut im OFV-Cup-Halbfinale, welcher im März 2021 ausgetragen wird.