Bütschwil tanzt zurzeit auf zwei Hochzeiten: Am Samstag empfängt die Mannschaft in der Meisterschaft Gossau 3 – drei Tage später im Cup Landquart

Ein Spitzenplatz in der Meisterschaft war von Viertligist Bütschwil erwartet worden – nun sorgen die Toggenburger auch im Cup für Aufsehen und haben die Chance, am nächsten Dienstag mit Landquart den dritten Drittligisten aus den Wettbewerb werfen.

Beat Lanzendorfer
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Adrian Oberholzer präsentiert sich nach seiner Rückkehr zu Bütschwil in einer glänzenden Verfassung.

Adrian Oberholzer präsentiert sich nach seiner Rückkehr zu Bütschwil in einer glänzenden Verfassung.

Bild: Beat Lanzendorfer

In der jüngeren Vergangenheit lief beim FC Bütschwil sportlich nicht alles rund. Negativer Höhepunkt war der Abstieg in die 4. Liga im Sommer 2019.

Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Während die Mannschaft die Tabelle in der 4. Liga (Gruppe 6) zusammen mit Niederwil anführt, setzt sie auch im Cup Runde für Runde ein Ausrufezeichen.

Vorläufig letzter Höhepunkt bildet das Cupspiel vom kommenden Dienstag gegen den Drittligisten Landquart. Und weil die Toggenburger zuletzt den Oberklassigen wenig Respekt entgegenbrachten, ist die Eisenhut-Elf auch gegen die Bündner nicht chancenlos.

Landquart scheint in Reichweite zu liegen

Denn während die Bütschwiler nach den zuletzt gezeigten Leistungen vor Selbstvertrauen strotzen, hat Landquart seinen Rhythmus noch nicht gefunden. In der Meisterschaft liegt das Team in der 3. Liga (Gruppe 1) lediglich auf Platz 5, nachdem es zuletzt eine ärgerliche 1:2-Niederlage gegen Sargans absetzte.

Einen weiteren Nuller gab es im Saisonauftaktspiel bei Triesen (3:6). Dies der Grund, weshalb der Rückstand auf Spitzenreiter Ems bereits vier Punkte beträgt.

Das Achtelfinale im Ostschweizer Cup erreichte Landquart durch den 5:2-Sieg gegen Untervaz (4.), das 4:2 gegen Appenzell (3.) sowie ein 1:0 gegen den Viertligisten Staad.

Aufgrund der sportlich nicht überragenden Leistungen des Gegners scheint Bütschwil nicht chancenlos. Gelingt das Weiterkommen, hätte die Elf nach Netstal und Rebstein mit Landquart schon den dritten Drittligisten aus dem Weg geräumt.