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Bütschwil enttäuscht – Kirchberg gewinnt in extremis

Unterschiedliche Gefühlslage der Toggenburger Viertligisten: Bütschwil bleibt zwar nach der sechsten Runde ungeschlagen, das 1:1 gegen Gossau 3 entspricht aber nicht den Erwartungen. Kirchberg hingegen gewinnt in extremis mit 4:3 gegen Flawil 2.
Beat Lanzendorfer
Ziko Gajic (links hinten) schoss den einzigen Bütschwiler Treffer. Der reichte aber nicht zum Sieg gegen Gossau 3. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Ziko Gajic (links hinten) schoss den einzigen Bütschwiler Treffer. Der reichte aber nicht zum Sieg gegen Gossau 3. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Was die Besucher bei strömendem Regen am Samstagabend auf der Breite vorgesetzt bekamen, konnte die Gemüter nicht erhellen.

Die Bütschwiler erwischten einen schlechten Tag und mussten sich gegen ein bescheidenes Gossau mit einem 1:1 begnügen. Die zwei verlorenen Punkte könnten in der Endabrechnung weh tun. Zu ungenaue Pässe, keine herausgespielten Chancen, spielerisch zu wenig dominant, kein Mut in der Offensive – so lässt sich die Leistung der Bütschwiler in etwa umschreiben.

Gajic erzielt den einzigen Bütschwiler Treffer

Dabei wäre das Rezept einfach gewesen. Fast immer, wenn das Heimteam über die Aussenpositionen einen Angriff lancierte, wurde es vor dem gegnerischen Tor gefährlich. So kam auch die einzige wirkliche Torchance in Halbzeit eins zu Stande. Gajic flankte zur Mitte, wo Brändle zur Stelle war. Seine Direktabnahme aus kurzer Distanz zischte aber über das Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel sah es doch noch nach einem guten Ende für die Gastgeber aus, als Gajic auf Pass von Pfister das 1:0 gelang. Gossau begann sich in der Folge aber gegen die Niederlage zu stemmen und wurde nach 75 Minuten belohnt. Durch einen umstrittenen Handelfmeter gelang Keller der Ausgleich. Bütschwil versuchte in der Endphase noch einmal aufs Tempo zu drücken, es blieb aber beim Versuch.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.

Kirchberg vom 0:2 zum 4:3.

Nichts für schwache Nerven war die samstägliche 4.-Liga-Begegnung Kirchberg – Flawil 2. Trotz 0:2-Rückstand konnten sich die Einheimischen noch mit 4:3 durchsetzen – und das mit einem Mann weniger auf dem Platz.

Kirchberg war speziell in den ersten 45 Minuten krass überlegen und erspielte sich mindestens vier hundertprozentige Chancen – ohne zählbares Ergebnis. Das zwischenzeitliche 0:2 entsprach nicht dem Spielverlauf, und als Torhüter Iten nach einer unglücklichen Intervention auch noch Rot kassierte, sah es aus Kirchberger Sicht bitter aus. Hoffnung kam erst wieder auf, als Schweizer kurz vor dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer gelang.

Kirchberg besann sich nach Wiederbeginn auf seine kämpferischen Tugenden und wurde dafür prompt mit dem 2:2 durch Ciccarelli belohnt. Kurz darauf lag Flawil aber erneut vorne. Die Alttoggenburger gaben aber nicht auf und wendeten das Blatt durch Tore von Brändle und Müller.

In der Schlussphase kratzte Stürmer Patrick Schönenberger, der für den ausgeschlossenen Iten zwischen die Pfosten stand, sogar noch einen sogenannt unhaltbaren Schuss aus dem Winkel. In der Nachspielzeit kam auch noch Glück hinzu, als der Unparteiische den Gästen einen glasklaren Foulelfmeter verweigerte.

Nach Spielschluss war Kirchberg-Trainer Domenico Esposito zum einen glücklich über die drei gewonnenen Punkte, zum anderen aber fix und fertig: «Auf Dauer machen meine Nerven solche Spiele nicht mit. Ich bin froh, dass das Pendel heute schliesslich noch auf unsere Seite ausgeschlagen hat.» (bl)

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