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Bürger und Behördenvertreter diskutieren im Eventhaus in Wildhaus

Das Eventhaus von Energietal Toggenburg bot am Freitag in Wildhaus den passenden Raum für das erste Bürgergespräch zwischen Gemeinderat und Bevölkerung. In offener Runde wurde rege diskutiert.
Adi Lippuner
Ein Grossteil der Teilnehmenden am Bürgergespräch findet Platz am grossen Tisch im Eventhaus. (Bild: Adi Lippuner)

Ein Grossteil der Teilnehmenden am Bürgergespräch findet Platz am grossen Tisch im Eventhaus. (Bild: Adi Lippuner)

Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung war die Bevölkerung der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann am Freitagabend zum ersten Bürgergespräch eingeladen. Gegen 30 Personen folgten dem Aufruf. Im Eventhaus von Energietal Toggenburg, dieses steht noch den ganzen Januar neben dem Curlingzentrum in Wildhaus, wurde in offener Runde rege diskutiert.

Reaktionen zur Winterbeleuchtung auswerten

Patrizia Egloff, Geschäftsführerin von Energietal Toggenburg stellte an dieser Veranstaltung das Eventhaus und die dahinter stehende Idee der 2000-Watt-Gesellschaft kurz vor. Sie wies darauf hin, dass das fahrbare Eventhaus während der kommenden Monate in jeder der zwölf Toggenburger Gemeinden stehen wird und die Bevölkerung eingeladen ist, hinter die Kulissen zu schauen.

Gemeindepräsident Rolf Züllig zeigte sich über das rege Interesse der Anwesenden erfreut. «Wir hatten keine Erwartungen und wussten nicht ob sich jemand für unser Angebot interessiert.» Er ermunterte die Anwesenden, in ungezwungener Atmosphäre Fragen zu stellen, sei es an ihn oder an die anwesenden Gemeinderatsmitglieder.

Zur Sprache kam die Winterbeleuchtung, welche über die Festtage im Dorfzentrum von Wildhaus zu sehen war. Konkret wurde gefragt, wie es weiter geht und welche Entscheide gefällt werden. Rolf Züllig: «Aktuell sind wir dabei, die eingegangenen Reaktionen auszuwerten. Ob unser Vorschlag einer modernen Winterbeleuchtung umgesetzt werden kann oder nicht, ist noch völlig offen.»

Rückzonungen wegen geplanter Überbauung?

Ein weiteres Thema war die geplante Überbauung im Müsli. Dort sollen 42 Wohnungen in sieben Gebäuden entstehen, aktuell läuft das Baubewilligungsverfahren. Zur Diskussion stand, ob das geplante Vorhaben etwas mit den Rückzonungen, wie sie jede Gemeinde vornehmen muss, zu tun hat. Gemäss Gemeindepräsident hat der Investor das Ganze von langer Hand vorbereitet, allerdings werde das Bauland nur gekauft, wenn eine Baubewilligung vorliege.

«Es ist sicher noch ein langer Weg bis dorthin, zudem ist klar, dass nur Erstwohnungen realisiert werden dürfen» Bezüglich Rückzonung wollte die Gemeinde eigentlich die Bürger informieren, «weil die Abstimmung der Zersiedlungsinitiative ansteht herrscht aber diesbezüglich auf Ebene Kanton grosse Unsicherheit. Wir werden wohl noch etwas zuwarten müssen,» so Rolf Züllig.

Gemütliches Beisammensein und Diskussionen

Das Bürgergespräch war bei seiner ersten Auflage nicht nur ein Frage-Antwortspiel zwischen dem Gemeindepräsident und den Einwohnern, auch unter den Anwesenden wurde rege diskutiert. So kamen Anregungen zur Grünabfuhr oder dem längeren Offenhalten des Warteraums bei der Postautohaltestelle in Wildhaus-Dorf auf den Tisch. Die Bereitschaft, Hand für unkomplizierte Lösungen zu bieten, ist, vorhanden. So erhielt Gemeinderatsschreiberin Sabrina Lusti zwei Aufträge, welche gemäss den Anregungen der Bürger umgesetzt werden sollen.

Insgesamt zogen sowohl die Bürger als auch der Gemeindepräsident eine positive Bilanz. «Die erste Auflage dieses Gesprächsangebots hat gezeigt, dass ein Bedürfnis für ungezwungenen Austausch vorhanden ist,» so Rolf Züllig. Bei passender Gelegenheit werde sicher wieder eine Möglichkeit zu einem weiteren Bürgergespräch geboten.

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