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Bruno Räbsamen präsidiert neu die Stiftung Hochsteig

Hanspeter Heer tritt nach jahrelangem Engagement aus dem Stiftungsrat der Stiftung Hochsteig zurück. Der bisherige Vizepräsident übernimmt das Präsidium.
Der Stiftungsrat: Jürg Mörtlseder, Bruno Räbsamen, Hanspeter Heer, Béatrice Lanz, Yvo Ledergerber und Mirjam Schönenberger (von links; es fehlen Dr. Jean Luc Meyer und Claudia R. Mattle). (Bild: PD)

Der Stiftungsrat: Jürg Mörtlseder, Bruno Räbsamen, Hanspeter Heer, Béatrice Lanz, Yvo Ledergerber und Mirjam Schönenberger (von links; es fehlen Dr. Jean Luc Meyer und Claudia R. Mattle). (Bild: PD)

Es waren ordentliche Wahlen, die anlässlich der Dezember-Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Hochsteig durchgeführt wurden. Und trotzdem waren die Wahlen aussergewöhnlich. Denn mit Hanspeter Heer trat der Präsident zurück, der dieses Amt seit 2001 innehatte. Heer war bereits ein Jahr zuvor in die Heimkommission des damals noch als Verein organisierten Schulheims Hochsteig eingetreten und hatte ein Jahr später das Präsidium übernommen.

Während Heers Amtsdauer habe sich das Schulheim in seinem Angebot professionalisiert, weiterentwickelt und vergrössert, wie der Stiftungsrat in einer Mitteilung schreibt. Wichtige Meilensteine waren unter anderem im Jahr 2007 ein Neubau für die Erweiterung um eine zusätzliche Schulklasse und die dritte interne Wohngruppe. Im Sommer 2013 erfolgte eine grosse Renovation mit Ausbau des Dachstockes des altehrwürdigen Haupthauses auf der Hochsteig. 2014 entschied sich der Verein Schulheim Hochsteig die Trägerschaft in eine Stiftung zu überführen, der Verein wurde aufgelöst und die Stiftung Hochsteig gegründet. In letzten Sommer schliesslich konnte nach einer langen Planungsphase die Tagesschule Hochsteig Uznach eröffnet werden.

Schulheim in Wattwil und Tagesschule in Uznach

Die Stiftung Hochsteig führt heute das Schulheim Hochsteig in Wattwil und die Tagesschule Hochsteig in Uznach. Die Angebote der Trägerschaft haben das Ziel, Kindern und Jugendlichen, die besonderer Erziehung und Schulung bedürfen, ein angepasstes Lernumfeld in einem Internat, in einem Externat und in Sonderschulen zu bieten. Normalbegabte Schüler und Schülerinnen mit Verhaltens- und Lernproblemen finden einen strukturierten Rahmen und eine professionelle Begleitung, Schulung, Betreuung und Therapie. Die Geschichte des Schulheims Hochsteig geht bis ins Jahr 1851 zurück, die Hochsteig Uznach hat im Sommer 2018 ihren Betrieb neu aufgenommen.

Hanspeter Heer sei während seiner langen Amtsdauer massgeblich an den strategischen Überlegungen zur Weiterentwicklung der Angebote der Hochsteig beteiligt gewesen, schreibt der Stiftungsrat weiter. Er habe die Institutionsleitungen mit seinem grossen Fachwissen und visitierte Wohngruppen unterstützt. Trotz aller wichtigen Sachgeschäfte seien für Hanspeter Heer als Psychologe und Sonderpädagoge immer die Menschen, die Schülerinnen und Schüler und die Mitarbeitenden im Zentrum gestanden. Mit hohem Sachverstand und ruhiger Vorgehensweise habe er die Trägerschaft während seiner Amtsdauer geführt.

Jürg Mörtlseder neuer Vizepräsident

Alle anderen Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte haben sich für die nächste Amtsdauer wieder zur Verfügung gestellt. Bruno Räbsamen, der bis anhin das Vizepräsidium bekleidet hatte, wird per 1. Januar neuer Präsident der Stiftung Hochsteig. Bruno Räbsamen aus Kirchberg ist 2011 in den Vorstand des Vereins Schulheim Hochsteig gewählt worden. Der Jurist und Rechtsanwalt ist als Kreisrichter am Kreisgericht Toggenburg tätig. Bruno Räbsamen freut sich auf die neue Aufgabe sowie die Zusammenarbeit im Stiftungsrat und mit der operativen Leitung. Das Vizepräsidium wird neu der Wattwiler Jürg Mörtlseder übernehmen.

Die Stiftung Hochsteig sei somit auch in Zukunft als starke Trägerschaft im Toggenburg und in der Linthebene gut aufgestellt, schreibt der Stiftungsrat abschliessend. Auf diesem soliden Fundament könnten weiterhin in Wattwil und in der Linthebene professionelle Angebote für Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt werden. Dies immer mit dem Ziel, dass die jungen Menschen einen guten Volksschulabschluss machen könnten, um dann optimal gerüstet zu sein für einen geglückten Weg in die Berufstätigkeit. (pd)

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