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Thurgauer Kantonales: Bösch als Spielverderber und Verhinderer von Gigers Titelverteidigung

Mit dem Thurgauer Kantonalen begann die Kranzfestsaison. Der Toggenburger Daniel Bösch sicherte sich Rang 4. Der Bündner Armon Orlik entschied das Kranzfest für sich.
Pascal Schönenberger
Daniel Bösch gewinnt im letzten Gang gegen Beni Notz und sichert sich den vierten Schlussrang. (Bild: Pascal Schönenberger)

Daniel Bösch gewinnt im letzten Gang gegen Beni Notz und sichert sich den vierten Schlussrang. (Bild: Pascal Schönenberger)

Vor dem Schwingfest war klar, dass die Thurgauer ihren Vorjahressieg von Samuel Giger verteidigen möchten. Aus taktischen Gründen kämpften deshalb bereits im ersten Gang die beiden stärksten Gäste gegeneinander.

Die beiden Eidgenossen Armon Orlik und Daniel Bösch mussten zusammengreifen. Beide suchten zwar das Resultat, trotzdem gab es am Ende einen Gestellten. Der Thurgauer Hoffnungsträger, Samuel Giger, fand gegen den Nordwestschweizer Verteidigungskünstler David Schmid allerdings auch kein Rezept und musste sich ebenso mit einem Unentschieden begnügen.

Für Daniel Bösch begann ab dem zweiten Gang die Aufholjagd. Er startete diese mit Siegen gegen Marc Zbinden und Marc Jörger. Nach der Mittagspause erlaubte sich die Einteilung den Gang Samuel Giger – Daniel Bösch, er endete gestellt. Daniel Bösch kämpfte taktisch sehr gut gegen den Lokalmatador und gab sich bis zum Ende der Kampfzeit nicht geschlagen. Somit waren nach vier Gängen bereits zwei der Topfavoriten aus dem Festsiegrennen.

Armon Orlik seinerseits drehte ab dem zweiten Gang auf und gewann alle Gänge bis zum Schlussgang souverän. Michael Bless und Stefan Burkhalter mussten gegen ihn in Gang vier und fünf als deutliche Verlierer vom Platz. Bösch holte in den Gängen fünf und sechs noch das Maximum für sich heraus und platzierte sich dank der Siege gegen Fabian Koller und Beni Notz auf dem vierten Schlussrang. Armon Orlik seinerseits fand nach 7.06 Minuten im Schlussgang das Rezept gegen Domenic Schneider und legte ihn mit Lätz ins Sägemehl.

Fast alle St.Galler Schwinger enttäuschten

Das gesamte St.Galler Schwingerteam erkämpfte sich insgesamt zwei Kränze im Thurgau. Dies kann als kleine Niederlage betrachtet werden. So standen vor dem sechsten Gang noch einige Schwinger auf der Rangliste, welche das begehrte Eichenlaub hätten erkämpfen können. Tobias Riget klassierte sich am Schluss im siebten Rang und sicherte sich den zweiten Kranz für die St.Galler.

Dass es in den kommenden Schwingfesten besser wird, dafür gibt der Nachwuchs Anlass zur Hoffnung. Der Toggenburger Manuel Bollhalder und der Stadt St.Galler Andy Signer kämpften im letzten Gang um den Kranz und zeigten trotz Niederlage eine gute Leistung.

Bereits in einer Woche findet im zürcherischen Fehraltorf das nächste Kranzfest statt.

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