«Bleiben in der Ostschweiz»

Der Geschäftsführer der Johann Sebastian Bach St.Gallen AG, Xoán Castiñeira,begründet die Wahl des Gipfelgebäudes auf dem Chäserrugg als Aufführungsort für die Bauernkantate des grossen deutschen Barockkomponisten. Zugleich erläutert er das nächste Projekt, das im August in Appenzell realisiert werden soll.

Peter Küpfer
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Xoán Castiñeira, warum organisierten Sie das Konzert gerade auf dem Chäserrugg?

Xoán Castiñeira amtiert als  Geschäftsführer der J. S. Bach St. Gallen AG. (Bild: PD)

Xoán Castiñeira amtiert als
Geschäftsführer der J. S. Bach St. Gallen AG. (Bild: PD)

Was würde sich für Johann Sebastan Bachs Bauernkantate besser eignen als eine Aufführung in einem Stall, der für Herzog & de Meuron ja stilprägend war? Zudem hat der Ort einen hohen Erlebniswert.

Handelt es sich dabei um einen Versuch oder ist es Teil eines Konzepts?

Markant weltliche Kantaten haben wir auch schon im Würth-Haus in Rorschach aufgeführt oder im Congress Saal des Hotel Einstein in St. Gallen. Wir bleiben aber in der Ostschweiz.

Bestehen weitere ähnliche Projekte oder Projektideen?

Die Appenzeller Bach-Tage während fünf Tagen Mitte August sind unser nächstes grosses Projekt. Wir bieten unter anderem eine Konzertreise durch drei musikalische und architektonische Epochen in Appenzell an. Eine derartige Vielfalt bietet wahrscheinlich nur die Ostschweiz.

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