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Blasmusik und Alphorn im Einklang bei der Musikgesellschaft Ennetbühl

Ein Konzert voller Dynamik und Emotionen gestaltete die Musikgesellschaft Ennetbühl am Samstagabend in der proppenvollen Kirche. Unter anderem ertönte auch Blasmusik und Alphorn im Einklang.
Franz Steiner
Werner Lusti, Fredi Lusti und Wendel Raschle (von links).

Werner Lusti, Fredi Lusti und Wendel Raschle (von links).

Das Publikum wurde am Konzert während gut einer Stunde bestens unterhalten und bekam vielfach Gelegenheit, zu applaudieren. Gegen Ende kündigte sich dann der Höhepunkt des Abends an. Bettina, 18-jährig und Tochter der Dirigentin Andrea Lusti, verzauberte mit ihrem Gesang im Stück «Hallelujah» die Zuhörenden.

Es war einer von vielen Höhepunkten, welcher der evangelische Pfarrer Marco Wehrli von der Kanzel der Kirche Ennetbühl ankündigen durfte. Er führte mit viel Witz und Esprit durch das Musikprogramm. Schon der Beginn gefiel: Die 17 Musikantinnen und 14 Musikanten nahmen die Konzertbesucher im Stück «Hunting Chorous» mit auf die Jagd. Es sei das Lieblingsstück der Dirigentin, sagte Wehrli.

Vom ersten Ton an war die Begeisterung und die Leidenschaft der Dorfmusik spür- und hörbar. Dazu gehörte auch die mit viel Witz vorgetragene Begrüssung des Präsidenten Fredi Lusti. Wiederum durfte er Behörden, Passiv-, Ehren- und ehemalige Mitglieder sowie Gönner willkommen heissen. Der Präsident hatte nicht zu viel versprochen, dass sie musikalisch für jeden Geschmack etwas einstudierten hätten.

Von Amors Pfeilen und dem Blausee

Beim «Je t’aime mon amour», arrangiert für Blasmusik von William Brighton, brillierten Andreas Egli mit der Trompete und Michaela Frischknecht am Tenorhorn als Solisten. Amors Pfeil hat aber auch ein junges Musikantenpaar getroffen, das in diesem Jahr gemeinsam in die Zukunft gehen wird. Nach der Komposition «Festival Day» stellten sich die Musikanten Fredi Lusti, Wendel Raschle und Werner Lusti im hinteren Teil der Kirche mit ihren Alphörnern auf. Im Stück «Blausee» demonstrierten sie ihr Talent auf diesen unkonventionellen Instrumenten zusammen mit den Klängen der Musikgesellschaft, was dem Konzert eine besondere Note verlieh.

Bettina Lusti (links) trat als Solosängerin an der Unterhaltung der Musikgesellschaft Ennetbühl auf. (Bild: Franz Steiner)

Bettina Lusti (links) trat als Solosängerin an der Unterhaltung der Musikgesellschaft Ennetbühl auf. (Bild: Franz Steiner)

Wieder richtig Fahrt aufgenommen wurde im rockigen Stück «Don’t Stop Me Now», einem Hit der britischen Band Queen, geschrieben von Freddie Mercury. In «The Reason» intonierten die Schwestern Sonja Räbsamen-Lusti und Angelika Lusti die Solomelodie auf ihren Flügelhörnern und brachten damit die Musik im Herzen zum Klingen. Das rundum gelungene Konzert wurde traditionell mit einem zackigen Schlusspunkt, dem «Fliegermarsch» abgeschlossen. Hierbei hob die Musikgesellschaft nochmals so richtig ab. Das Publikum in der Kirche bedankte sich für diesen Hörgenuss mit einem verdienten Applaus. Zwei Zugaben wurden daraufhin geboten: «Fast And Blues», das vom Korps und der Dirigentin mit seinen vielen Rhythmuswechseln einiges forderte, und der Marsch «The Forester».

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