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Feuerwehrkurs in Bütschwil: Brandbekämpfung im Strassentunnel muss gelernt sein

Der Feuerwehrverband Toggenburg bietet 80 Angehörigen der Feuerwehren Kirchberg-Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil, Wattwil/Lichtensteig und Ebnat-Kappel die Möglichkeit zur Ausbildung in der Brandbekämpfung in Strassentunnels. So werden sie fit gemacht für die Eröffnung der Umfahrungen in Bütschwil und Wattwil.

Sabine Camedda
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Das Szenario der Übung sah vor, dass nach einem Zusammenstoss zweier Autos im Tunnel ein Feuer ausbricht.
Die Feuerwehrleute arbeiten sich zum Schadenplatz vor, immer auf die eigene Sicherheit bedacht.
Die Feuerwehrschläuche werden schnell ausgelegt, damit rasch Wasser am Schadenplatz ist.
Das Wasser hat bei einem Tunnelbrand zwei Funktionen: Das Kühlen der Tunnelwände und das Löschen des Feuers.
Die Tunnelwände müssen gekühlt werden, um die Sicherheit der Rettungskräfte zu erhöhen.
Der Suchtrupp spricht sich kurz ab, wie er bei der Suche nach Personen vorgehen will.
Mit Absuchstöcken und einer Wärmebildkamera ausgerüstet, wird die Suche im Rauch vereinfacht.
Dunkelheit und Rauch erschweren die Arbeit der Suchtrupps.
Die Feuerwehrleute üben unter reellen Bedingungen, darum mussten sie auch die Kabine eines Lastwagens absuchen.
Die Personen  – am Kurs waren es hauptsächlich Puppen – werden möglichst schonend aus dem Tunnel gerettet.
In der Übung kann die Puppe einfach aus dem Tunnel gerettet werden.
Retten ist immer auch Teamwork.
Die geretteten Personen werden vor das Tunnelportal gebracht.
Nach der Übung wurde das Material wieder aufgeräumt.
Die Feuerwehrschläuche werden wieder zusammen gerollt, damit sie im nächsten Einsatz gebraucht werden können.