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Trauminseli eingeweiht: Bijou an der Thur

Das Inseli ist wieder für alle offen. Nach der umfassenden Renovation und Neugestaltung folgte die Feier mit der Bevölkerung und Bewohnern des Johanneums.
Adi Lippuner
Hansjörg Huser, Hanspeter Wohlwend und Kilian Looser (von links) durchschneiden bei der Eröffnung das Band. (Bild: Adi Lippuner)

Hansjörg Huser, Hanspeter Wohlwend und Kilian Looser (von links) durchschneiden bei der Eröffnung das Band. (Bild: Adi Lippuner)

«Ein Traumtag auf dem Trauminseli, ein traumhaftes Fest», solchen und ähnlichen Superlative waren am Samstag, bei der Einweihung des Inseli in der Thur, zu hören. Hansjörg Huser, Vereinspräsident Johanneum bezeichnete das Inseli, wie es von allen genannt wird, als «Bijou in der Thur». Nach den dringend nötig gewordenen Instandstellungsarbeiten sei diese Oase mitten in der Natur wieder für aktives Erleben oder stille Einkehr zugänglich.

Vorerst rasch ein Blick zurück: Die St. Galler Kantonalbank hat, um ihr 150-jähriges Bestehen zu feiern, Projekte aus den verschiedenen Regionen gesucht, welche finanziell unterstützt werden. «Wir wollten nicht ein Fest mit geladenen Gästen, unser Ziel war es, der Kantonsbevölkerung etwas zu geben, das längerfristig bleibt und von dem alle etwas haben», sagte Hanspeter Wohlwend. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung Kantonalbank.

Johanneum war bei den 40 Glücklichen

Nach dem Aufruf der St. Galler Kantonalbank seien 338 Projekte eingereicht worden, «die Jury hat dann 40 bestimmt, die von uns als Jubiläumsgeschenk unterstützt werden,» sagte Hanspeter Wohlwend. Und genau bei dieser 40 Glücklichen war auch das Projekt, «Trauminseli in der Thur instand stellen». Gemeinsam haben Mitarbeitende des Johanneums und der Kantonalbank mit fachlicher Unterstützung von Handwerkern Hand angelegt und das Resultat ist, «einfach ein Traum», so Hansjörg Huser.

Auch Gemeindepräsident Kilian Looser fand bei der offiziellen Eröffnung Superlative wie: «Das Juwel erstrahlt in neuem Glanz, es ist ein Leuchtturm mitten in der Thur und präsentiert sich fast wie ein grosses Schiff.»

Und zu diesem Begriff war zu hören, «schwimmt das Schiff mit dem Strom, kann es bequem und träge werden, gegen den Strom braucht es Antrieb und Energie». Deshalb wünsche er allen am Projekt Beteiligten und auch den Verantwortlichen des Johanneums für die Zukunft viel Energie, sagte Kilian Looser.

Staunen und viel Lob für das Erreichte

Für besinnliche Töne sorgte Sonja Lieberherr-Schnyder, einerseits mit einem Naturjodel, andererseits mit dem Rufen des Alpsegens. Während ihrer Darbietung breitete sich bei den Gästen eine besinnliche Ruhe aus. Nach dem offiziellen Akt, dem Durchschneiden des Bandes, konnten alle das Inseli beim Gang über die gedeckte Holzbrücke erobern und die Neugestaltung bewundern.

Sonja Lieberherr-Schnyder ruft den Alpsegen. (Bild: Adi Lippuner)

Sonja Lieberherr-Schnyder ruft den Alpsegen. (Bild: Adi Lippuner)

Plätze zum Ausruhen und Ecken zum Spielen

«Einfach herrlich, was hier geschaffen wurde, da gibt es Ecken zum Spielen und Toben, aber auch Plätze zum Ausruhen und die Stille geniessen,» so einige der gehörten Aussagen. Und weil zu einem Fest auch Überraschungen gehören, trat das Duo «Selina Ambarees» auf und vom Trio «Stampfbächler» waren volkstümliche Klänge in jugendlicher Frische zu hören. Zudem lockte ein Wettbewerb, es konnten Schiffe gefaltet werden und Ballone stiegen zum Himmel hinauf.

Der offizielle Teil wurde mit dem lauten Klang des Schiffshorns beendet – wer Lust hatte, konnte noch länger auf dem Trauminseli verweilen und den herrlichen Tag in freier Natur geniessen.

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