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Kirchbürger konnten ein Feierabendbier mit Zwingli in der «ReformierBar» geniessen

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst in Hemberg lud die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Oberer Necker zur Bürgerversammlung, wobei die Vizepräsidentin Sabina Nef das Zepter führte.
Peter Jenni
Daniela Brunner, Finanzen; Andrea Pizzol, Aktuarin; Sabina Nef, Vizepräsidentin, und Gerhard Friedrich, Präsident (v. l.). (Bild: Peter Jenni)

Daniela Brunner, Finanzen; Andrea Pizzol, Aktuarin; Sabina Nef, Vizepräsidentin, und Gerhard Friedrich, Präsident (v. l.). (Bild: Peter Jenni)

Mit der Metapher «Aufbruch – alte Schätze – neue Wege» sind Einleitung und Amtsbericht zur Bürgerversammlung betitelt. «Wir halten an dem fest, was gut ist. Bestehende Traditionen und Angebote werden mit neuen Ideen erweitert und führen zu einem attraktiven Gemeindeleben.» Diese Worte stammen zwar aus der Feder von Gerhard Friedrich, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, wurden jedoch von Vizepräsidentin Sabina Nef an die Anwesenden vermittelt. Eine Grippe hatte es dem Präsidenten verunmöglicht, die Versammlung zu führen, da seine Stimme nicht mitmachte. Dass er von Nef, die 38 Stimmberechtigte begrüssen konnte, gut vertreten wurde, zeigte der grosse Applaus am Schluss der Versammlung.

Dank des markanten «R» im Titel «St. Gallen 500 Jahre Reformation» sei das Jahr «Im Zeichen der Freude und Freiheit des Christmenschen» gestanden. Viele Feiern seien im ökumenischen Rahmen gehalten worden. Für Chöre, Musikanten, Lesende, Kulturbegeisterte, Betende und Pilgernde seien neue und überraschende Erlebnisse auf dem Programm gestanden, wie dem Amtsbericht entnommen werden konnte. Beispiel: «Das Feierabendbier wurde mit Zwingli genossen, ausgeschenkt aus der ReformierBar.»

Spezieller Akzent mit Konzerten und Lesungen

Mit dem von Dänu Wisler getexteten und von Peter Roth komponierten Lied «Los mini Seel» hätten die Sängerinnen und Sänger aus dem Neckertal «einen speziellen Akzent mit den Konzerten und Lesungen im Schatten der sieben Fürsten gesetzt». Der Amtsbericht passierte ebenso einstimmig wie die beiden Botschaften und Anträge. Diese beinhalteten einen Nachtragskredit von 195'000 Franken für die Sanierung der Aussenfassade der Kirche Hemberg mit neuer Gesamtinvestition von 645'000 Franken. Ebenso 48'500 Franken für die Erstellung eines Vordachs zum Hauptportal der Kirche Hemberg.

Bei der Rechnung 2018 und beim Budget 2019 drückte Finanzchefin Daniela Brunner die Zahlen in Prozenten aus, wodurch ersichtlich wurde, dass der Personalaufwand 2018 mit 54 Prozent und der Sachaufwand mit 26 Prozent zu Buche standen. Auch Rechnung und Budget – mit einem Steuerfuss von 28 Prozent – passierten einstimmig.

Ein Redner regte Gespräche mit der Katholischen Kirche an, mit dem Ziel, dass die Räumlichkeiten wieder paritätisch genutzt werden könnten. Mit einem Gedicht sowie Dank und besten Wünschen schloss Nef die Kirchbürgerversammlung.

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