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Besserstellung von über 600'000 Franken bei der Schulgemeinde

Die Schulgemeinde Wattwil-Krinau verzeichnet tiefere Personalkosten als budgetiert. Mehr Geld musste sie für Schülertransporte ausgeben. Dennoch resultiert unter dem Strich eine Besserstellung.
Martin Knoepfel
Nortbert Stieger, Schulratspräsident Wattwil. (Martin Knoepfel)

Nortbert Stieger, Schulratspräsident Wattwil. (Martin Knoepfel)

Zuerst orientierte Schulpräsident Norbert Stieger an der Vorgemeinde über die Geschäfte der Schule. In der Rechnung 2018 der Schulgemeinde Wattwil-Krinau resultiert eine Besserstellung von 0,64 Millionen Franken.

Tiefere Kosten wegen Pensionierungen

Zurückzuführen ist das vor allem auf tiefer ausgefallene Personalkosten. Einsparungen ergaben sich unter anderem dadurch, dass als Ersatz für pensionierte Lehrerinnen und Lehrer junge Lehrkräfte eingestellt wurden, die weniger verdienen als die Frischpensionierten.

Mehrkosten gab es bei den Schülertransporten. Norbert Stieger sagte, dass unerwartet Familien mit Kindern an Orte gezogen seien, wo man nicht erwartete, dass je wieder Familien wohnen würden. Der Schulpräsident beklagte auch, dass es keine klaren Regelungen gibt, was ein zumutbarer Schulweg ist.

Finanzbedarf soll dieses Jahr auf 17,2 Millionen Franken steigen

2018 betrug der Finanzbedarf der Schule 16,3 statt 16,9 Millionen Franken. Dieses Jahr klettert er laut Budget auf 17,2 Millionen Franken. Die Politische Gemeinde Wattwil bezahlt den Löwenanteil des Finanzbedarfs der Schulgemeinde Wattwi-Krinau. Gommiswald und Eschenbach - letztere Gemeinde mit einem symbolischen Betrag - kommen für den Rest auf.

Grosses Gewicht legt Norbert Stieger auf die Frühförderung.Immer wieder träten Ausländerkinder der zweiten oder dritten Generation, die hier aufgewachsen sind, ohne Deutschkenntnisse in die Schule ein. Im Vorschulalter werde oft die Grundlage für spätere Erfolge oder Misserfolge gelegt, sagte Norbert Stieger.

Schülerzahl klettert mit Schwankungen langsam

Die Schülerzahl steigt seit einigen Jahren - unterbrochen durch Schwankungen - langsam an. Eventuell muss im Sommer eine weitere Realklasse eröffnet werden.

In Lichtensteig ist hingegen die Zahl der Oberstufenschüler, die in Wattwil in die Schule gehen, rückläufig. Die Schulgemeinde Wattwil-Krinau hat deshalb den von der Gemeinde Lichtensteig zu bezahlenden Beitrag um 500 Franken pro Schüler erhöht.

Kostenüberschreitung beim Schulhaus Hofjünger

Die behindertengerechte Sanierung des Schulhauses Hofjünger wurde realisiert. Sie war aber teurer als gedacht, da mehr Asbest als erwartet vorhanden war. Die Fassadensanierung beim Schulhaus Chrummbach wurde laut Norbert Stieger zurückgestellt.

In der zweiten Jahreshälfte soll das Projekt für die Sanierung der Schulanlage Risi aufgelegt werden. Der beantragte Kredit wurde in der Volksabstimmung vom 10. Februar klar angenommen. Eine Herausforderung ist gemäss Norbert Stieger die Auslagerung der Klassen.

«Campus ist wahnsinnig wichtig»

Schliesslich rief der Schulpräsident die Anwesenden dazu auf, sich für den Campus Wattwil einzusetzen. Das Projekt sei fürs ganze Toggenburg «wahnsinnig wichtig» sei, sagte er. Die Volksabstimmung über den Baukredit dürfte im November stattfinden.

Die Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Wattwil und der Schulgemeinde Wattwil-Krinau findet am Mittwoch, 20. März, in der evangelischen Kirche Wattwil statt. Sie beginnt um 20 Uhr.

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