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Interview

Besitzer des vergifteten Hundes Blacky: «Die grosse Anteilnahme hat mir geholfen»

Erich Luginbühl hat seit dem Ableben seines Hundes Blacky zum Jahresbeginn eine schwere Zeit durchgemacht. Im Interview erzählt er, wie er mit der Situation umgeht und was er von der Belohnung von 10'000 Franken hält, die ein anonymer Tierfreund für Hinweise versprochen hat.
Timon Kobelt
Blacky erlag am 4.Januar einer Vergiftung. (Bild: PD)

Blacky erlag am 4.Januar einer Vergiftung. (Bild: PD)

Der Tod von Hund Blacky zu Beginn des Jahres sorgte für Aufruhr. Blacky wurde mit Schneckengiftkörnern, die in Wursträdchen versteckt waren, vergiftet. Alles deutet auf eine vorsätzliche Tat hin. Dies rief einen anonymen Tierfreund auf den Plan, der 10'000 Franken aus seiner eigenen Tasche für Hinweise bezahlen will, die zur Ergreifung des Täters führen. Erich Luginbühl, der Besitzer von Blacky, erzählt, was er von der Belohnung hält und wie es ihm seit dem Ableben seines Hundes ergangen ist.

Erich Luginbühl, Ihr Hund Blacky erlag anfangs Januar einer Vergiftung. Haben Sie seinen Tod bereits verarbeitet?

Inzwischen hat der Schock natürlich nachgelassen. Und trotzdem kommt die Sache ständig wieder hoch, da Blacky immer mein treuer Begleiter war. Ich war mit ihm oft in der Natur unterwegs, um abschalten zu können. Das gelingt mir ohne ihn nicht gleich gut.

Sind Sie oft von Mitmenschen auf Blackys Schicksal angesprochen worden?

Erich Luginbühl. (Bild: PD)

Erich Luginbühl. (Bild: PD)

In der Tat. Es haben viele Menschen hier in der Umgebung Anteil an Blackys Schicksal genommen. Das hat mir und meiner Frau geholfen und gutgetan. Denn es zeigt uns, dass Blacky bei den Menschen beliebt war. Man muss sich vor Augen halten, dass es sich um ein Tier und nicht um einen Menschen handelt. Daher bin ich schon etwas überrascht, wie viel sein Tod offenbar ausgelöst hat.

Ausgelöst hat der Vorfall tatsächlich einiges. Ein anonymer Tierfreund hat 10'000 Franken Belohnung für Hinweise versprochen, die zum Täter führen.

Ich habe darüber gelesen und ich muss sagen, die hohe Summe hat mich überrascht. Als letztes Mittel finde ich diese Aktion gut und natürlich ist sie sehr grosszügig. Ob man damit den Täter aus der Reserve locken kann, weiss wohl niemand.

Sie haben bei der Polizei Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Wie viel liegt Ihnen daran, dass der Täter gefasst wird?

Viel. Die Erfolgschancen aufgrund der Anzeige schätze ich aber als gering ein, was mir die auch Polizei bestätigt hat. Sie hat wohl noch höhere Prioritäten als tote Hunde. Grundsätzlich ist es mir wichtig, dass so etwas Schlimmes nicht wieder vorkommt.

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