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Strecke bei Lütisburg wieder offen: «Beläge von 1700 Tonnen verlegt»

Seit gestern ist die Kantonsstrasse bei Lütsiburg wieder befahrbar. Bruno Bulgheroni, Strassenkreisinspektor, zieht ein positives Fazit zur Verkehrsumleitung über Ganterschwil und Lütisburg. Zudem verrät er, weshalb er stolz ist, wie die Bauarbeiten gelaufen sind.
Timon Kobelt
Die Autos stauten sich unter anderem vor dem Dorf Lütisburg (Bild: Ruben Schönenberger)

Die Autos stauten sich unter anderem vor dem Dorf Lütisburg (Bild: Ruben Schönenberger)

Bruno Bulgheroni, die Redaktion hat nach einem Selbstversuch einen Artikel über die Verkehrsumleitung geschrieben. Daraufhin haben sich einige Leser negativ zur Umleitung geäussert. Was für Reaktionen haben Sie erhalten?

Bruno Bulgheroni, Strassenkreisinspektor Gossau. (Bild: PD)

Bruno Bulgheroni, Strassenkreisinspektor Gossau. (Bild: PD)

Sowohl positive als auch negative. Zu Beginn der Bauarbeiten noch vermehrt negative. Doch mit der Zeit kommt die Gewohnheit und der Verkehr über die Umleitung lief besser. Dann haben wir auch positive Reaktionen erhalten. Dass wir die Ampeln, die jeweils frühmorgens und am Abend in Betrieb waren, nach kurzer Zeit in den Blinkmodus gestellt haben, wurde ebenfalls begrüsst.

Die Bauarbeiten hätten erst heute beendet werden sollen. Doch die Kantonsstrasse ist seit gestern Morgen wieder offen. Wie war das möglich?

Petrus hat es gut gemeint mit uns, das Wetter hat uns in die Karten gespielt. Die Bauarbeiter haben aber auch extrem gut gearbeitet und Gas gegeben. Seit gestern sind nur noch kleinere Arbeiten bei der Flawilerstrasse im Gange. Uns war klar: Wenn wir die Kantonsstrasse früher freigeben können, ist das sehr wertvoll. Ich glaube, wir dürfen mit Recht stolz auf die geleistete Arbeit sein.

Weshalb?

Man muss sich vor Augen halten, dass diese Baustelle keine einfache Übung war, sondern sie gehörte für uns zu den grösseren und anspruchsvolleren Aufgaben. Wir mussten eine Strecke von 1,6 Kilometern in beide Richtungen vollflächig sanieren. Dazu gehörten vor allem die Belagsarbeiten. Rund 12000 Quadratmeter neuen Belags haben wir verlegt, das entspricht etwa 1700 Tonnen. Zudem mussten einige Randabschlüsse und Schachtdeckel erneuert werden. Dies in anderthalb Wochen zu bewerkstelligen, ist nicht selbstverständlich.

Ihr Fazit fällt also rundum positiv aus?

Persönlich ja. Es ist klar, dass nicht alle Leute glücklich mit solchen Baustellen sind. Aber wir handeln ja im Interesse der Verkehrsteilnehmenden und wollen die Situation für sie verbessern. Ich denke, das ist uns gelungen. Wir haben die Bauarbeiten denn auch bewusst in den Sommerferien durchgeführt. Dann herrscht weniger Verkehr und es sind auf den Umleitungsstrecken keine Schulkinder unterwegs.

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