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Beitrag aus der Stadt überzeugt

Zürcher Architekten gewinnen den Ideenwettbewerb «Werkraum Holz & Energie», den der Gemeinderat im letzten Herbst ausgeschrieben hat. Nach den Pfingsten sind die Modelle im Gemeindehaus ausgestellt.
Laut dem Wattwiler Gemeinderat liegt an der Austrasse Gestaltungspotenzial brach. Den im Herbst ausgeschriebenen Ideenwettbewerb zur Umgestaltung betrachtet er als abgeschlossen. Das Siegerprojekt wird der Bevölkerung aber erst nach den Pfingstfeiertagen vorgestellt. Bild: (Emilie Jörgensen)

Laut dem Wattwiler Gemeinderat liegt an der Austrasse Gestaltungspotenzial brach. Den im Herbst ausgeschriebenen Ideenwettbewerb zur Umgestaltung betrachtet er als abgeschlossen. Das Siegerprojekt wird der Bevölkerung aber erst nach den Pfingstfeiertagen vorgestellt. Bild: (Emilie Jörgensen)

Es geht um das Areal an der Austrasse. Der Ideenwettbewerb soll interessante Möglichkeiten aufzeigen, wie sich das Gebiet nach der Verlegung der Strasse präsentieren soll und wie es künftig genutzt werden könne. Gestern teilte der Gemeinderat Wattwil in einem Pressecommuniqué mit, dass er gemäss den Empfehlungen der Jury gehandelt, und den Gewinner bestimmt habe.

Sechs Teams haben Beiträge eingereicht. Aus ihnen hat die Jury den Beitrag der Arbeitsgemeinschaft Merkli Degen Architekten GmbH und Drzach & Suchy Designstudio, Zürich, als überzeugendsten Beitrag zur gestellten Aufgabe ausgewählt. Der Wettbewerb sei gemäss Mitteilung im selektiven Verfahren mit einer Dossierpräqualifikation und einer Schlussbesprechung mit den einzelnen Teams durchgeführt worden.

Im Vordergrund der gestellten Aufgabe steht hauptsächlich eine öffentliche Nutzung in Form eines «Werkraumes» als Ausbildungs-, Arbeits-, Tagungs- und Begegnungszentrum rund um die Themen Holz und Energie. Am Standort Wattwil sind die Berufsschule mit den Ausbildungslehrgängen der Holzbauwirtschaft sowie die Energieakademie bereits überregionale Aushängeschilder, die aus Sicht des Gemeinderates gestärkt werden sollen.

Die Beiträge des Ideenwettbewerbs «Werkraum» Austrasse Nord, sind ab kommenden Mittwoch, 23. Mai, im Foyer des Gemeindehauses Wattwil während der Öffnungszeiten ausgestellt.

Teilzonenpläne, Richtplan und Überbauungsplan

Der Gemeinderat Wattwil teilt weiter mit, dass die Teilzonenpläne Espen, betreffend Wohn- und Grünzone, Hochsteig, betreffend Auszonung, und Wenkenrüti, betreffend Mischzone in Zone für öffentliche Bauten und Anlagen, vor der Einführung des neuen kantonalen Planungs- und Baugesetzes erlassen worden seien. Sie lagen zwischen dem 26. März und 4. Mai zum fakultativen Referendum auf. Die Referendumsfrist sei unbenützt verstrichen und so sei keine Abstimmung durchzuführen. Die Bürgerschaft habe den gegenständlichen Teilzonenplänen zugestimmt.

Aufgrund des neuen Raumplanungsgesetzes und des neuen kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) müssen die Gemeinden ihre Ortsplanung anpassen. Vorrangig sollen sie ihr Wachstum im bestehenden Siedlungsraum erbringen. Dazu erarbeitet der Gemeinderat Wattwil im laufenden Jahr die Innenentwicklungsstrategie, welche er auf Quartieranalysen stützt. Im Rahmen dieser Quartieranalysen führt die Raumplanungskommission Begehungen durch. Diese dienen als Grundlage zur Anpassung des kommunalen Richtplanes, zu welcher die Grundeigentümer und die Bevölkerung zur Mitwirkung eingeladen werden.

Der Gemeinderat teilt mit, dass die Kultur- und Naturobjekte in den vergangenen Jahren inventarisiert worden seien und der Erlass der Schutzverordnung bald abgeschlossen werden könne. Die Schutzverordnung sei von der Raumplanungskommission verabschiedet und dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht worden.

Mit dem neusten St. Galler Richtplan wird die Gemeinde Wattwil formell aus dem Status als Auszonungsgemeinde entlassen. Gemäss Gemeinderat wird im neusten Entwurf auch ein Projektperimeter für Windenergieanlagen in Krinau neu aufgenommen. Bis am 18. Juni liege der Entwurf der Anpassung in allen Gemeinden öffentlich auf. Er kann bei der Ratskanzlei Wattwil in der Gemeindeverwaltung oder im Internet unter www.areg.sg.ch eingesehen werden. Des Weiteren schreibt der Gemeinderat, dass der Überbauungsplan Wisental mit besonderen Vorschriften durch Verfügung des Amtes für Raumentwicklung des Kantons St. Gallen genehmigt worden sei. Der Gemeinderat hat den Entscheid und somit den Abschluss des Verfahrens zur Kenntnis genommen und schreibt, dass die e ortsplanerischen Voraussetzungen für die Bebauung des Areals sind somit gegeben seien.

ARA braucht ein neues Tauchgebläse

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) feiere laut Gemeinderat im Herbst ihr 50-jähriges Bestehen. Damit die ARA den Dienst weiterhin tadellos zu versehen könne, bedürfe es des laufenden Unterhalts sowie der Sanierung einzelner Teilbereiche und Apparaturen. Der Gemeinderat habe verschiedenen Vergabungen von Ingenieurleistungen und Anschaffungen zugestimmt. Es geht um ein neues Tauchgebläse mit zusätzlichen Rührwerken, welches die Biologie im Sandfang besser aktivieren soll.

Ebenfalls müsse der sogenannte Kettenräumer im Nachklärbecken ausgewechselt werden, da er durch eine Störung beschädigt worden war. Dieser Anlagenteil diene dazu, den im Klärbecken abgesetzten Schlamm fortlaufend in die dafür vorgesehenen Behälter zu transportieren.

Sachleistungen und Sponsoren-Beiträge für Ueli

Unter dem Titel «Ueli Bräker – der Arme Mann im Tockenburg» bringt die Bühne Thurtal ein Freilichtspiel über das Leben und Werk von Ueli Bräker zur Aufführung (das «Toggenburger Tagblatt» berichtete). Das Theater findet vom 6. Juli bis 13. August statt, und zwar am Originalschauplatz vor dem Elternhaus von Ueli Bräker, beim Dreyschlatthaus. Durch die Eintrittspreise können die Gesamtkosten nicht gedeckt werden, weshalb die Bühne Thurtal auf Sponsoren angewiesen sei.

Laut Gemeinderat leiste das Theaterstück einen Beitrag zur Bekanntheitsförderung und zur touristischen Belebung der Region. Er habe daher beschlossen, die Produktion des Theaters mit einem Sponsoren-Beitrag und weiteren Sachleistungen zu unterstützen, schreibt der Gemeinderat. (gem/lim)

Hinweis
Ideenwettbewerb «Werkraum» Austrasse Nord: Ausstellung der Modelle ab 23. Mai im Foyer des Gemeindehauses in Wattwil. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 13.45 bis 17 Uhr.

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