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Beim Bündner-Glarner in Cazis kann der Toggenburger Schwingernachwuchs glänzen – die Aktiven hingegen bleiben hinter den Erwartungen

Der Hemberger Werner Schlegel gewinnt am Samstag beim Nachwuchsschwingen den Schlussgang der ältesten Kategorie gegen den Flawiler Ramon Baumgartner. Solche Erfolgsmeldungen bleiben tags darauf bei den Aktiven aus.
Pascal Schönenberger
Der erfolgreiche Toggenburger Nachwuchs mit dem Doppelzweig in Cazis. Der Hemberger Werner Schlegel, oben, Dritter von links, stand in der ältesten Kategorie im Schlussgang und ging als Sieger hervor. (Bild: Pascal Schönenberger)

Der erfolgreiche Toggenburger Nachwuchs mit dem Doppelzweig in Cazis. Der Hemberger Werner Schlegel, oben, Dritter von links, stand in der ältesten Kategorie im Schlussgang und ging als Sieger hervor. (Bild: Pascal Schönenberger)

Der Toggenburger Schwingernachwuchs kämpfte am Samstag im Bündner Dorf Cazis um den Festsieg am Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest und um den begehrten Doppelzweig.

Schlegel und Baumgartner im Schlussgang

Das Toggenburger Team trat geschlossen auf und brachte die erwartete Leistung auf den Platz. Unter Aufsicht des Toggenburger Jungschwingerleiters Hans Trummer konnte der Nachwuchs bei warmem Sommerwetter im Bündnerland überzeugen.

Werner Schlegel stand zusammen mit dem Flawiler Ramon Baumgartner in der ältesten Kategorie im Schlussgang, wobei der Hemberger den Gang für sich entscheiden konnte. Insgesamt reiste das Team mit 14 Auszeichnungen nach Hause. Diese Leistung des Nachwuchses kann sich sehen lassen und macht Mut für die Zukunft.

Ein schwarzer Sonntag bei den Aktiven

An die Erfolge des Vortages konnten die Aktiven am Sonntag nicht anknöpfen. Dabei enttäuschte das komplette Toggenburger Team während des ganzen Tages und kam überhaupt nicht auf Touren. Michael Rhyner startete völlig verhalten in den Tag und hatte das Messer bereits nach zwei Gängen am Hals. Die Niederlage und der Gestellte brachten den NOS-Sieger unter Zugzwang. Schlussendlich holte er die verlorenen Punkte während des Tages auf, konnte sich aber im sechsten und entscheidenden Gang um den Kranz nicht gegen den Thurgauer Eidgenossen Tobias Krähenbühl durchsetzen.

Er musste sich die zweite Niederlage notieren lassen und verabschiedete sich damit aus den Kranzrängen. Ebenfalls aus den Kranzrängen beförderten sich Werner Schlegel, Marcel Räbsamen und Damian Ott. Auch sie verbuchten einen verhaltenen Tag und kamen nie richtig in die Gänge. Räbsamen und Schlegel waren bereits nach fünf Gängen aus dem Rennen um die Kränze. Ott seinerseits konnte bis zum letzten Gang hoffen, musste aber den Kranz nach der Niederlage begraben.

Der Flawiler Manuel Breitenmoser war noch die letzte Hoffnung im sechsten Gang. Er musste mit dem Zürcher Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger zusammengreifen. Gegen den Zürcher Oberländer fand er kein Rezept und wurde nach langem Kampf von Schnurrenberger besiegt. Die letzte Hoffnung musste begraben werden.

Armon Orlik gewinnt das Fest

Das Fest konnte Armon Orlik gegen seinen Bündner Kollegen Sandro Schlegel im Schlussgang für sich entscheiden. Somit feierte der Bündner in Cazis seinen vierten Saisonsieg bei der vierten Teilnahme in dieser Saison. Er rückt dabei immer weiter in den Fokus als Königskandidat.

Nächste Woche kommt es zum ersten Duell in der laufenden Saison gegen die anderen Teilverbände. Am Bergkranzfest im freiburgischen Schwarzsee treffen die Ostschweizer auf die Schwinger aus dem Kanton Bern sowie auf jene aus der Südwestschweiz.

Aus dem Toggenburg gehört Daniel Bösch am kommenden Sonntag zum Favoritenkreis.

Hier sind die kompletten Ranglisten zu finden.

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