Bei der Ständeratswahl tanzt das Toggenburg aus der Reihe

In mehreren Toggenburger Gemeinden liegt der Favorit der Ständeratswahl, Benedikt Würth, nicht an erster Stelle.

Martin Knoepfel
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Benedikt Würth (links) und Susanne Vincenz-Stauffacher mit Stefan Schmid, Chefredaktor des St.Galler Tagblatts, an der Podiumsdiskussion im Pfalzkeller. (Bild: Urs Bucher)

Benedikt Würth (links) und Susanne Vincenz-Stauffacher mit Stefan Schmid, Chefredaktor des St.Galler Tagblatts, an der Podiumsdiskussion im Pfalzkeller. (Bild: Urs Bucher)

In Lichtensteig tanzte man am Wochenende nicht nur im «Rathaus zur Kultur» zur Eröffnung. Auch die Stimmbürger tanzten – aus der Reihe, und das nicht nur in Lichtensteig, sondern auch in anderen Toggenburger Gemeinden. Bei der Ständeratswahl entfielen in Lichtensteig 123 Stimmen auf den favorisierten CVP-Kandidaten, Regierungsrat Benedikt Würth. 122 Stimmen erhielt Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP).

Mike Egger holte in der Gemeinde Neckertal am meisten Simmen. (Bild: Urs Bucher)

Mike Egger holte in der Gemeinde Neckertal am meisten Simmen. (Bild: Urs Bucher)

Besser lief es der Abtwilerin mit Wurzeln in Dicken (Gemeinde Neckertal) in den Gemeinden Wildhaus-Alt St.Johann und Nesslau, wo sie Würth mit 181:174 respektive 243:163 Stimmen distanzierte. In Nesslau holte Mike Egger (SVP) gleich viele Stimmen wie Vincenz-Stauffacher. In Ebnat-Kappel lautet die Reihenfolge Vincenz-Stauffacher, Egger und Würth mit 319, 308 und 279 Stimmen. In Wattwil lag Vincenz-Stauffacher (536) vor Egger (425) und Würth (417), ebenso in Hemberg mit 71, 68 und 38 Stimmen.

In Bütschwil-Ganterschwil führt Würth mit 397 Stimmen vor Egger (259) und Vincenz-Stauffacher (192). In Mosnang ist die Reihenfolge gleich mit 292, 205 und 116 Stimmen. In Kirchberg führt Würth mit 584 Stimmen vor Egger (403) und Vincenz-Stauffacher (353). In Lütisburg distanziert Würth (128) Egger (102) und Vincenz-Stauffacher (77). Nur in Neckertal führt Egger, hier mit 235 Stimmen vor Vincenz-Stauffacher (223) und Würth (204).

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